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70. Jahre Ležáky: Es war keine Abschiebung, sondern eine „unlogische“ Vertreibung Tisk Email
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Pondělí, 25 Červen 2012 15:31

Klaus_Leky_240612Warum hört diese Lügerei nicht auf! Man muss die Erinnerung an ALLE unschuldigen Opfer des Krieges und der Nachkriegszeit pflegen. Ich weiß nicht, ob die Nazis in Ležáky während des Krieges die Frauen ermordeten, wie in diesem Video gezeigt wurde, aber ich weiß, dass tschechoslowakische Soldaten auf den Schwedischen Chanzen bei Přerov am 18.6.1945 die Mütter und Säuglinge hingerichteten – der Krieg war zu diesem Zeitpunkt bereits vorbei! Nach 70 Jahren ist es an der Zeit, sich endlich der eigenen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu stellen! Präsident Klaus ist dazu immer noch nicht in der Lage:

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argaiv1715

"Es war keine Abschiebung, sondern eine unlogische Vertreibung:

Präsident Klaus wählte im Dorf Ležáky eine fragwürdige Formulierung. Er meinte, dass die Abschiebung der Deutschen aus der Tschechoslowakei eine logische Folge war.

1. Er vergaß zu erwähnen, dass es sich nicht um eine bloße Abschiebung handelte, sondern um eine Vertreibung bei der Zivilisten abgeschlachtet wurden, wie es dem Naziterror in nichts nachsteht.

2. Andere Länder in Europa, haben nicht diese „logische“ Konsequenz gezogen und ihre deutschen Mitbürger „logisch“ vertrieben, obwohl sie auch unter dem Nazi-Joch zu leiden hatten.

K.Mrzílek, 24.6.2012. "

Eine Nation, die 70 Jahre lang über ihre eigenen Verbrechen schweigt, hat nicht das Recht, sich selbst zu erhöhen. In dieser Hinsicht sind wir meilenweit entfernt von der Selbstreflexion der BRD, Herr Präsident – etwa so weit entfernt, wie Sie von der Entschuldigung gegenüber den Sudetendeutschen für die Vertreibung, bei der nach dem Krieg 170.000 ehemalige Bürger der Tschechoslowakei, darunter Greise, Frauen und Kinder, deren Vorfahren hier seit dem 8. Jahrhundert lebten, ums Leben gekommen sind. Sie lehrten uns Arbeiten, Musik und Handwerk und brachten unsere Wirtschaft und Kultur in breiten Landstrichen zur Blüte. Heute fehlen uns ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten ...

 

Jan Šinágl, 25.6.2012


P. S.

Wird Präsident Václav Klaus in Ďáblice Piätakt den Opfern des roten Terrors wie den Naziopfern in Lidice und Ležáky gedenken, wird er überhaupt teilnehmen? Oder hält er diese Verbrechen ebenfalls für nicht erwähnenswert? .... J.Š.

 

 

 


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