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Čtvrtek, 09 Únor 2012 10:21 |
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Liebe Mitdenker, liebe Freunde,
im Kreise der Vertriebenen hat sich unter der Leitung von Herrn Lars Seidensticker eine neue Initiative unter der Bezeichnung „Eigentümerbund Ost e.V.“ gebildet, die sich hauptsächlich um die juristische Verwirklichung der Eigentumsansprüche der Heimatvertriebenen und deren Nachfahren kümmert und außerdem folgende Ziele verfolgt:
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Aktualizováno Čtvrtek, 09 Únor 2012 10:27 |
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Pondělí, 06 Únor 2012 09:51 |
... Wer als Russlands Vasall in einem sozialistischen Land und in einem okkupierten Regime gelebt hatte, der scheint in keiner anderen Welt mehr leben zu können. Die einstigen "Parteifreunde" versuchen heute einen Kapitalismus "mit sozialistischem Antlitz" in Böhmen zu errichten: Die Auserwählten tragen ihren Sieg außer Konkurrenz davon, freien Wettbewerb gibt es nicht (so wie es im Sozialismus gang und gäbe war, den Feind mittels politischer Verfolgung aus dem Spiel zu bringen). Auch die alte Mentalität wurde herübergerettet: Man fördert nicht die, die begabt und fähig sind, sondern die mit weniger Fähigkeiten Ausgestatteten, weil diese sich durch Loyalität und Skrupellosigkeit auszeichnen. Überhaupt könnte man sagen, dass Tschechien zwar physisch einen Kerker überlebt hat - sechs Jahre während der nationalsozialistischen und vierzig Jahre während der kommunistischen Herrschaft -, aber psychisch als ein Wrack in die freie Welt zurückgekehrt ist, mit der Befähigung, ausschließlich eigene Wünsche zu befriedigen. ...
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Aktualizováno Pondělí, 06 Únor 2012 10:00 |
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Pondělí, 06 Únor 2012 09:17 |
Aus einem Gespräch mit Schriftsteller Oto Filip
Es erinnert ein bisschen an unsere Beziehung zur kommunistischen Vergangenheit, um die wir uns jetzt so angestrengt bemühen, sie zu vergessen... Ich glaube, dass die Tschechische Republik sich gerade in der gleichen Phase befindet, wie die Bundesrepublik vor 30 Jahren. Sie haben die Deutschen zwar nicht vergessen und auch nicht die Jahre 1933 bis 1945, aber sie wollen nicht darüber zu reden. Ich weiß nicht warum. Für uns tschechoslowakische Emigranten war es schockierend. Wir kamen nach Westdeutschland und glaubten, dass wir von Informationen über die Verbrechen der deutschen Väter überflutet werden. Weder in Zeitungen noch im Rundfunk oder Fernsehen war zunächst etwas darüber zu erfahren. Es wird euch aber auch einholen. Jetzt habt ihr noch andere Sorgen, z. B. das Militär und der Eintritt in EU. Aber ihr werdet sehen, wenn sich die Lage konsolidiert hat, dann wird die Frage nach den bolschewistischen Verbrechen und der kommunistischen Vergangenheit auf die Tagesordnung kommen. Im tschechischen Fernsehen, in der Zeitung und auch in der Literatur sollte schon jetzt die Zeugenschaft über diese schlimme Zeit zwischen 1948 und 1989 archiviert werden.
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Úterý, 31 Leden 2012 13:05 |
Edvard Beneš gehörte zu den größten Verletzern der Menschenrechte. Ein besonders hässliches Dekret möchte ich bewusst herausstellen, das am 8. Mai 1946 von der Nationalversammlung verabschiedete Gesetz 115: die furchtbarste Rechtsnorm, die jemals ein Staat verabschiedet hat. Offenkundiges Unrecht wird als immerwährendes Recht bezeichnet. Es ähnelt Rassegesetzen der Nazis: Die Juden hatten ab 1. September 1941 auf der linken Brustseite den Judenstern zu tragen. Wir Deutschen, bis zur Vertreibung, weiße Armbinden mit einem schwarzen „N“, ausgeschrieben „Nemec“. Mancherorts durften Deutsche nicht die Gehwege benutzen. Viele werden es nicht für möglich halten, dass dieses Gesetz noch in Kraft ist. Seine Dekrete sind der Ausfluss einer Haltung, die nur ein Völkermörder an den Tag legen kann, und so stachelte er seine Landsleute dazu auf, mit den Deutschen kein Erbarmen zu haben. Dadurch kam es zu den gewaltsamen Übergriffen, die nicht selten in Morden, Totschlag und Vergewaltigungen endeten. Es galt weder Recht noch Gesetz in unserer ehemaligen Heimat.
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