Jan Šinágl angažovaný občan, nezávislý publicista

   

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OS Praha 6: kauza JUDr. Zdenka Altnera

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„Komunismus znamená v pravém a úplném smyslu bludné učení, že nikdo nemá míti žádné jmění, nýbrž aby všechno bylo společné, a každý dostával jenom část zaslouženou a potřebnou k jeho výživě. – Bez všelijakých důkazů a výkladů vidí tedy hned na první pohled každý, že takové učení jest nanejvýš bláznovské, a že se mohlo jen vyrojiti z hlav několika pomatených lidí, kteří by vždy z člověka chtěli učiniti něco buď lepšího neb horšího, ale vždy něco jiného než je člověk.“

Karel Havlíček Borovský ve svém časopise „SLOVAN“ 26.7.1850


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Jan Šinágl,
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Gegen die Verharmlosung der Vertreibungsopfer!

Seit 1995 geisterte das Wort vom „größten Kriegsverbrechen in Europa seit 1945“ durch die Medien. Gemeint ist das durch General Mladić angeordnete Massaker im bosnischen Srebrenica mit seinen 8000 Opfern. Mit dieser unreflektierten Floskel, die ständig wiederholt wird und auch nach der Auslieferung von Ratko Mladić beim Gerichtshof im Haag zu hören ist, werden aber Nach-Kriegsverbrechen verharmlost, die nach dem 8. Mai 1945 weitaus mehr Opfer forderten als Srebenica. Da sind zu nennen die brutalen Schlächtereien von Angehörigen der Tito-Partisanen bzw. der Jugoslawischen Volksarmee, die Zehntausende der von den Briten nach Kriegsende ausgelieferten Kroaten, Slowenen, aber auch Serben und Montenegriner ermordeten. Unter dem Titel „Tragödie von Bleiburg“ sind diese Massaker bekannt, weil in Kärnten bei der Ortschaft Bleiberg diese vor den Kommunisten geflohenen Opfer bis zur Auslieferung durch die Engländer interniert waren. Die Zahl der damals von den Tito-Partisanen Ermordeten schwankt von mindestens 45 000 bis zu 200 000. Mit Recht haben John Prcela und Stanko Guidescu ihr Buch darüber „Operation Slaughterhouse“ genannt. Die meisten Opfer wurden gleich hinter der Grenze in Slowenien abgeschlachtet.

Slowenien, das heute EU-Mitglied ist, ist voller Massengräber gleich den Killing-Fields in Kambodscha. In Thesen (slow. Tezno), einem Vorort von Marburg an der Drau, liegen in ehemaligen Panzergräben 15 000 Opfer. Als dort 1999 ein Autobahnkreuz gebaut wurde, fand man bei den Bauarbeiten 1179 Leichen. Der Laibacher Historiker Mitja Ferenz, Sohn eines Partisanen, geht von 15 000 bis 20 000 Toten aus, denn weitere Ausgrabungen wurden nicht vorgenommen. Tausende von Opfern liegen bei Tüchern in der Nähe von Cilli, bei Sterntal und Pettau. Im Gottscheer Hornwald sind weitere 20 000 Tote verscharrt, darunter nicht nur Ustaschas und kroatische Domobranzen, sondern auch Angehörige der slowenischen Heimwehr, deutsche Kriegsgefangene sowie serbische und montenegrinische Opfer, die auf deutscher Seite waren.

Wenn man die Zahlen von über 200 000 getöteten Sudetendeutschen kennt, fragt man sich ebenfalls mit Recht, wie gedankenlos (weil ohne Geschichtsbewusstsein!) oder bewusst Srebrenica als größtes Kriegsverbrechen seit 1945 bezeichnet werden kann. Die Zahl der sudetendeutschen Opfer nach dem 8. Mai 1945 übertrifft alle Zahlen der Getöteten im Krieg der Jugoslawischen Volksarmee und ihre Mithelfer aus den Reihen der serbischen Freischärler seit 1991. Auch die Zahl von drei Millionen vertriebener Sudetendeutscher übersteigt die Zahl der auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawien vertriebenen Menschen. Wenn heute Ratko Mladić wegen Völkermord angeklagt ist, so muss daran erinnert werden, dass der renommierte Völkerrechtler Felix Ermacora die Verbrechen an den Sudetendeutschen als Völkermord einstufte.

Tschechische Politiker begrüßten die Ergreifung von Karadžić und Mladić. Dass Nachkriegsverbrechen in Böhmen und Mähren an Deutschen nicht nur nicht verfolgt werden, sondern als richtig angesehen werden, ist ein Armutszeugnis für die angebliche Wertegemeinschaft, als die sich die EU ausgibt. Dass auch die in  Prag 1945 und 1946 erlassenen Gesetze, welche solches Unrecht möglich machten, nach dem EU-Beitritt der Tschechischen Republik mehrfach bestätigt wurden, ist ein Skandal.

Rudolf Grulich, studierte 1967/68 zwei Semester katholische Theologie in Agram / Zagreb.

 

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Wien, am 24. Juni 2011/GE

 

 

 

 

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