Jan Šinágl angažovaný občan, nezávislý publicista

   

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Havlíčkův Brod: vernisáž SRPEN ´68
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Plzeň ČRo: vzpomínka na SRPEN ´68
út srp 21 @19:00 - 09:00PM
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čt zář 06 @09:30 -
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so zář 08 @10:00 -
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SVIT, Slovensko: pojmenování školy po Janu A.Baťovi

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„Komunismus znamená v pravém a úplném smyslu bludné učení, že nikdo nemá míti žádné jmění, nýbrž aby všechno bylo společné, a každý dostával jenom část zaslouženou a potřebnou k jeho výživě. – Bez všelijakých důkazů a výkladů vidí tedy hned na první pohled každý, že takové učení jest nanejvýš bláznovské, a že se mohlo jen vyrojiti z hlav několika pomatených lidí, kteří by vždy z člověka chtěli učiniti něco buď lepšího neb horšího, ale vždy něco jiného než je člověk.“

Karel Havlíček Borovský ve svém časopise „SLOVAN“ 26.7.1850


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Jan Šinágl,
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Utl.: Junge Tschechen beschreiten mutig Brücke der Gemeinsamkeit

Hier finden sie den kompletten Text der Rede von Herrn Kamas. Sie umfasst nicht nur 3, sondern insgesamt 8 Seiten. Unter anderem z. B.:

... Einer der bekanntesten Enthusiasten, der sich im allgemeinen für die Wiederherstellung der freien Rede in der Tschechei einsetzt, der respektierte Rechtswissenschaftler und Publizist Tomáš Pecina, stellte seinem Gesprächspartner, einem ehemaligen kommunistischen Dissidenten, Signatar der legendären Charta 77 und späterem Vize-Präsidenten des post-revolutionären Nationalrates des Jahres 1990, Herrn Václav Žák, eine hochinteressante Frage, nachdem der ehemalige Dissident meinte, durch die Eröffnung der Fragen einer möglichen Wiedergutmachung des alten Unrechtes würden neue Ungerechtigkeiten geschaffen. Darauf fragte Pecina:

„Warum ist das, was für die Juden in der Beziehung zu den Deutschen gilt, 'etwas anderes' als in der Beziehung zwischen Tschechen und Deutschen?“
Und genau in diesem Prinzip, meine sehr verehrten Damen und Herren, schlummert der Kern des eigentlichen Problems!

http://nassmer.blogspot.cz/2013/09/festrede-von-pavel-kamas-anlalich-des.html
P.S.

Herrn Kamas und Beer wurden gerade die Firmen- und Privatkonten von der Polizei gesperrt - eine vorherige Ankündigung oder ein gerichtliches Verfahren hat es nicht gegeben!
Jan Šinágl, 20.9.2013

 

Utl.: Junge Tschechen beschreiten mutig Brücke der Gemeinsamkeit

Es ist einer der immer zahlreicher werdenden jungen Tschechen in der ČR die in die dunklen Winkel der Geschichte ihres Volkes leuchten. Pavel (Paul) Kamas, Jg. 1980 kam in Troppau/Opava zur Welt. Der musisch aufgewachsene Bursche machte in Brünn/Brno die Matura an der Handelsakademie, dolmetscht in Deutsch und wurde schon ab dem 21.Lebensjahr selbständig tätig. Über das Druckereigeschäft gründete er 2012 schließlich den Verlag guidemediaetc in Brünn.

Sein gesammeltes Wissen und seine eigenen Eindrücke von der politischen Situation vor Ort vermittelte er dem interessiert mitgehenden Zuhörern. Die frappierenden Ergebnisse seiner jenseits des Mainstreams vorgenommenen Analysen brachte er in allgemein verständlicher – auch heiterer Form. Er versuchte aus ihnen neue, nutzbringende Konzepte zu entwickeln, die zur Entkräftung der jahrzehntelang betriebenen Geschichtsverzerrung führen können.

So meinte Kamas: „Das Motto unserer feierlichen Zusammenkunft ermutigt uns, die Brücke der Gemeinsamkeit zwischen dem deutschen und dem tschechischen Volk nach mehr als 68 Jahren des an den deutschen Böhmen, Mährern und Schlesiern verübten Völkermordes zu suchen. Im Prinzip eine durchaus richtige und löbliche Bestrebung! Ich allerdings möchte mich im Rahmen der mir eingeräumten Redezeit mit der Frage beschäftigen, warum es diese Brücke zu endgültiger Versöhnung, zu konsequentem Ausgleich sowie zu einer konstruktiven, fruchtbaren Zusammenarbeit unter dem Bewußtsein der jeweiligen ethnischen Zugehörigkeit 23 Jahre nach der sogenannten Wende und unter der Voraussetzung der angeblich vorhandenen freiheitlich-demokratischen Grundordnung in dem nunmehr postkommunistischen Staate immer noch nicht gibt und welche Möglichkeiten und Mittel uns zur Verfügung stehen, die wir zur Erlangung der Gerechtigkeit und zur Durchsetzung der geschichtlichen Wahrheit einsetzen können. 

Lassen Sie mich mit einem Zitat aus der Bibel beginnen: „Die Wahrheit wird euch frei machen“– heißt es im Johannes-Evangelium. Und genau dieses edelste, von allen Hochkulturen der Menschengeschichte geachtete Gut, nämlich die wahre, erlebbare Freiheit nicht nur im leiblichen, sondern vor allen Dingen im geistigen Sinne sollte für jeden Menschen dieser Erde ein über allem stehendes Endziel seines Handelns sein. Denn: nur wirklich geistig freie Menschen sind in der Lage, weitestgehend dogmenfrei zu argumentieren und dadurch auch die anderen, die sich womöglich immer noch im geistigen Korsett der Medienmanipulation befinden, aus ihrem Halbschlaf zu wecken und in die richtigen Bahnen zu leiten. Und wer soll diesen hochgeistigen Freiheitsgedanken besser verstehen als dieses Auditorium, dessen Angehörige, Verwandte, Vorfahren, aber auch Kinder vor weniger als hundert Jahren zu dem verhängnisvollen Schicksal verdammt worden waren, das Signum der Unterdrückung, Beraubung, Tyrannisierung und schließlich der Vertreibung aus der Heimat allem Anschein nach für die Ewigkeit tragen zu müssen.

Die verheerenden Auswirkungen jenes Totschlagargumentes, das jegliche sachliche Argumentation vom Tisch fallen läßt, kann man an der typischen Abfolge der bisherigen sudetendeutsch-tschechischen Auseinandersetzung demonstrieren:

•   Die Heimatvertriebenen stellen berechtigte Ansprüche.

•   Die tschechischen Entscheidungsträger mit entsprechender Unterstützung der vom Staate bezahlten Historiker schlagen diese mit dem Hinweis aus, daß der „Transfer“ der deutschsprachigen Bevölkerung ja nur die mildere Strafe für die deutschen Verbrechen gewesen sei.

•   Die deutsche Seite rudert sofort zurück und versucht krampfhaft, auch nur den kleinsten Beweis hervorzukramen, der belegen soll, daß der einfache Deutsche, bitteschön, immer gegen den bösen Hitler gewesen ist und mit dem NS-Regime nichts am Hut hatte. In den meisten Fällen münden solche Bemühungen dann üblicherweise in einer Überbetonung der einen oder anderen Form des deutschen Widerstandes gegen den Nationalsozialismus im Rahmen des geschichtlichen Erinnerns.

•   Dann kommen aber durch die Hintertür die bekannten Fotos daher, auf denen die deutsche Bevölkerung von Eger, Znaim, Komotau, Aussig oder Reichenberg die Wehrmacht bejubelt. Und damit ist die Diskussion schnell wieder zu Ende.

Dieses Totschlagargument ist also in der Tat nichts anderes als die auch in anderen Debatten altbewährte NAZI-Keule, eine perfide, inhaltslose Mogelpackung, zu der man beliebig greifen kann, sobald es einem an Argumenten fehlt.

Von seiten der offiziellen tschechischen Geschichtsschreibung wird nämlich nach wie vor an der These festgehalten, wonach über der gesamten tschechischen Bevölkerung nach dem deutschen Endsieg das unerbittliche Schicksal einer physischen Ausrottung bzw. der zwangsweisen Umsiedlung nach Sibirien oder sonst wohin geschwebt habe. Diesem Völkermord sei die tschechische Nation allerdings nur dank der Tatsache entgangen, daß deren Angehörige vom Reich unbedingt für die Rüstungsindustrie und Kriegswirtschaft benötigt wurden.

Die Versuche der tschechischen Historiographie, die Judenfrage im Protektorat den nationalsozialistischen Umvolkungsabsichten im böhmisch-mährischen Raum gleichzusetzen, sind uralt und bezwecken im Grunde nur eines: in Anbetracht einer angeblich geplanten „Endlösung der tschechischen Frage” die Vertreibung und den Völkermord an den Sudetendeutschen in den Schatten zu stellen. Das sind also in groben Zügen die wichtigsten Bestandteile dieses boshaften Aushebelungsgerätes der Benesch-Anhänger bzw. der Nutznießer der Vertreibung.

Wie wir bereits geklärt haben, glaubt Václav Normalverbraucher, die damalige deutsche Reichsregierung habe die Tschechen als rassisch minderwertig eingestuft, und das tschechische Volk würde nach dem deutschen Endsieg samt und sonders genau das gleiche Schicksal ereilen wie die Juden. Das tschechische Volk hätte also in „Hitlers neuem Europa“ definitiv keinen Platz. Vor diesem zurechtmanipulierten Hintergrund verpufft jegliche Argumentation mit dem Hinweis auf eine ungerechte Kollektivschuld bezüglich der Vertreibung und Enteignung der sudetendeutschen Volksgruppe natürlich im Nichts. Was passiert aber, wenn man die tschechische Öffentlichkeit, aber auch viele in dieser Hinsicht wirklich nichtsahnende vertriebene Landsleute mit folgenden Fakten konfrontiert und sie fragt:

Wußten Sie von der Existenz einer tschechischen, nach dem Vorbild der Hitlerjugend aufgebauten Massenjugendorganisation, dem tschechischen „Kuratorium für die Jugenderziehung in Böhmen und Mähren“?

Sind Ihnen die Hintergründe und Absichten, die damit von den damaligen NS-Machthabern bezweckt wurden, bekannt? Etwa die Umerziehung, ich zitiere: „der arischen tschechischen Jugend nach deutschem Vorbild bzw. zum sogenannten Reichsgedanken“?

Ist Ihnen der Begriff „reichstreues tschechisches Nationalbewuβtsein“ geläufig?

Haben sie jemals eingehende Berichte über unzählige Massenveranstaltungen, die das Kuratorium gemeinsam mit Führungskräften der Hitler-Jugend organisiert hat, zu Gesicht bekommen, und

wußten Sie, daß die Aktivitäten des damaligen Kuratoriums nach anfänglichen Berührungsängsten allmählich breite Zustimmung und Akzeptanz in der tschechischen Öffentlichkeit gewinnen konnten?

Wußten Sie, daß es im Protektorat sogar, ich zitiere: „Gesetze zum Schutze des tschechischen Blutes“ gegeben hat und diese auch tatsächlich angewendet wurden?

Wußten Sie, daß nach der umstrittenen Schließung der tschechischen Universitäten eine hohe Zahl von Tschechen an den besten deutschen Universitäten im Reich studieren durfte und daß weitere Tausende von Tschechen ihr Interesse für ein Studium im Reich zeigten und daβ der Bedarf an tschechischen Studierenden im Reich gegen Ende des Krieges sogar anwuchs und deren Zahl erhöht werden sollte?

Wie paßt das alles mit dem propagierten Bild einer angeblich geplanten Ausrottung des „slawischen tschechischen Untermenschentums“ zusammen? Macht man derartige Dinge mit einem Volk, das zur Eliminierung bestimmt ist...?

Natürlich darf man auch hier nicht den ganzen Hintergrund dieser vorgesehenen Erziehung der tschechischen Jugend im Dritten Reich auβer Acht lassen oder ihn gar verschweigen – nämlich die geplante allmähliche Umvolkung der Tschechen und deren endgültige Umerziehung zum Reichsgedanken. Und selbstverständlich stieβ die neue, von den Nationalsozialisten überaus geförderte tschechische Jugendorganisation bei der eigenen Bevölkerung anfänglich teilweise auf taube Ohren, teilweise auf Mißtrauen und Zurückhaltung – übrigens auch ein geläufig gebrauchter Einwand unter den tschechischen Historikern. Allerdings müβte man an dieser Stelle auch gleich bedenken, daβ die äußeren Voraussetzungen für eine Umerziehung des tschechischen Volkes zum damaligen Zeitpunkt, wo die Jugendarbeit erst ihren eigentlichen Anlauf nahm, nämlich 1943-1944, denkbar schlecht waren. So war den meisten Tschechen nach den Ereignissen in Stalingrad offenbar mehr oder weniger klar, daβ der Krieg nicht mehr lange dauern dürfte. Und wer siegen würde, das lieβ sich schon damals erahnen. Unter diesen Umständen hat es der weitaus gröβte Teil der tschechischen Bevölkerung bevorzugt, möglichst nicht aufzufallen, sich loyal zu verhalten und so nur noch das Kriegsende abzuwarten. Dennoch ist es überraschend – und hier möchte ich betonen, daβ es sich um im deutschsprachigen Raum vollkommen unbekannte Tatsachen handelt – daß der Anteil der tschechischen Zivilbevölkerung an den Aktivitäten des Kuratoriums, z. B. an den großzügig und auf freiwilliger Basis besuchten sportlichen und kulturellen Großveranstaltungen und Kundgebungen mit politischem Hintergrund oft überwältigend gewesen war!

Sudetendeutsch-tschechische Lage

So haben wir heute den Zustand, daß sich einige sudetendeutsche Interessenvertreter voller Freude daran ergötzen, wenn irgendein tschechischer Staatsmann an sie ein paar nette unverbindliche Worte richtet, die nicht gerade – wie sonst üblich – diffamierend, verunglimpfend, oder einfach nur frech sind.

Über diesen Horizont hinweg sind sie offensichtlich nicht in der Lage, etwas zuwege zu bringen. Ich bitte, mich nicht falsch zu verstehen, diese von mir gerade geäußerten Standpunkte sind definitiv kein Angriff gegen all jene, die ihr ganzes Leben lang für die Gerechtigkeit ehrlich und tatkräftig gekämpft haben – ich wiederhole nochmals: das, was die Sudetendeutschen in all den zurückliegenden Jahrzehnten geleistet bzw. erreicht haben, ist geradezu gewaltig! Grenzübergreifend jedoch kann aus meiner Sicht (!) von irgendeiner greifbaren Aufwärtsentwicklung – außer dem heuchlerischen „bla bla“ eines ohnehin längst gefeuerten tschechischen Korrupto-Premiers im bayerischen Landtag – gar keine Rede sein.

Da, wo die Sudetendeutschen ihre Grenzen erreicht haben, haben wir das Problem aufgegriffen! Die deutsche Seite hat schon vieles geleistet, sie ist, so weit wie nur möglich, entgegengekommen, nun ist es ein Problem der Tschechen, nicht der Sudetendeutschen. Die Schmach der Vertreibung tragen WIR hier im Lande; die Tschechen waren es ja, die dieses Verbrechen begangen haben. Das Finale der Lösung muß also in der Tschechischen Republik stattfinden, nicht in Deutschland oder Österreich!

Wer meine Ansichten über die Annäherung der beiden Völker kennt, wird wohl wissen, daß einer der wichtigsten Bestandteile dieses einzuleitenden Prozesses neben der konsequenten Brechung aller Geschichtslügen eben das Bewußtsein einer Urverwandtschaft beider Volksgruppen ist. Ich werde auch nicht müde, bei jeder Gelegenheit darauf hinzuweisen, daß es auf der ganzen Welt keine einzige Volksgruppe gibt, die den Sudetendeutschen geistig, kulturell wie auch biologisch-substantiell näher stehen würde als die tschechisch sprechenden Böhmen, Mährer und Schlesier. Wenn wir einmal die ins Auge fallenden Unterschiede in der allgemeiner Verfaßtheit und Ordnung beider Länder unbeachtet lassen, wird der einzelne Tscheche aus Znaim von dem einzelnen Deutsch-Österreicher aus Laa an der Thaya sicherlich viel schwieriger zu unterscheiden sein, wenn er nicht spricht (!), als der Tscheche von einem Ukrainer oder einem Rumänen.

Regional statt global

Und wer soll dieses Unheil des globalistischen Zeitgeistes besser verstehen als die Sudetendeutschen, die die Versuche einer Ausradierung ihrer Identität bereits zur Masaryks Zeiten am eigenen Leibe erfahren mußten? Wollen wir uns plötzlich nach all den Jahrzehnten des oft mühsamen, schweren Kampfes um die Erhaltung sudetendeutscher Identität diesem wütenden Zeitgeist der Gleichmacherei fügen, nur weil ein paar wildgewordene Plutokraten und ihre Handlanger irgendwo in Brüssel, New York oder sonst wo einen willfährigen, kulturell entwurzelten namenlosen Menschentypus erzeugen wollen, der sich im Hamsterrad von Produktion & Konsumwahn dreht, um nur noch den fehlenden Kapitalzinsen hinterherzuhecheln und als gefügiger Konsument für die sogenannten „reichen Arbeitslosen“ sein trauriges Dasein zu fristen? Nein! So ein Szenario darf nicht zur Zukunft der abendländischen Völkerfamilie werden!

Das sind, meine sehr verehrten Damen und Herren, die teils sehr bitteren, teils aber auch sehr hoffnungsvollen Gemeinsamkeiten, die wir haben. Und unsere Welt steht offensichtlich unmittelbar vor grundlegenden Umwälzungen gigantischen Ausmaßes, die uns alle betreffen werden.

Ich möchte mit einer alten Indianer-Weisheit schließen:

„Wenn Du ein Problem erkannt hast und nichts zur Lösung beiträgst, wirst Du selbst ein Teil des Problems.“

Wir haben uns heute klaren Wein eingeschenkt, wir haben eine Menge ernstzunehmender Fakten aus der Geschichte sowie aus der Gegenwart erörtert. Das eine mag für manche Ohren sehr unangenehm sein, das andere sogar gefährlich. Wir haben jedoch bei all den Unglaublichkeiten auch jene realistischen Chancen entdeckt, die bei couragiertem Zupacken eine bessere Zukunft für die nächsten Generationen sichern können. Dazu bedarf es jedoch vieler idealistischer Geister, welche die Botschaft der Wahrheit und Gerechtigkeit sowie den Ruf nach geistiger Freiheit verinnerlichen und verkünden wollen.

Bitte, geben Sie diese Botschaft an Ihre Kinder und Kindeskinder weiter!“

Die Rede wurde mehrfach von Beifall unterbrochen, der junge Redner hatte Geist und Herz angesprochen.

 

Sudetendeutscher Pressedienst (SdP)

Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich (SLÖ)

Bundespressereferat: A-1030 Wien, Steingasse 25

E-Mail: Tato e-mailová adresa je chráněna před spamboty. Pro její zobrazení musíte mít povolen Javascript.

www.sudeten.at

 

Wien, am 17.September 2013

* * *

P.S.

Ganze Rede - http://nassmer.blogspot.cz/2013/09/festrede-von-pavel-kamas-anlalich-des.html

J.Š.

 

 

 

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