Jan Šinágl angažovaný občan, nezávislý publicista

   

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OS Ostrava. ing. Marek Gába
po čvn 08
OS Praha 6: kauza JUDr. Zdenka Altnera
st čvn 17 @13:00 -
OS Beroun: další žaloba AMM na J.Š.

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„Komunismus znamená v pravém a úplném smyslu bludné učení, že nikdo nemá míti žádné jmění, nýbrž aby všechno bylo společné, a každý dostával jenom část zaslouženou a potřebnou k jeho výživě. – Bez všelijakých důkazů a výkladů vidí tedy hned na první pohled každý, že takové učení jest nanejvýš bláznovské, a že se mohlo jen vyrojiti z hlav několika pomatených lidí, kteří by vždy z člověka chtěli učiniti něco buď lepšího neb horšího, ale vždy něco jiného než je člověk.“

Karel Havlíček Borovský ve svém časopise „SLOVAN“ 26.7.1850


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Jan Šinágl,
předseda SODALES SOLONIS o.s.

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Das Massaker in Jedlova in Juni 1945

An die

Oberstaatsanwaltin

JUDr. Renata Vesecka

Brünn

Tschechische Republik

Betr.: Anzeige wegen Nichterfüllung der gesetzlichen Pflicht der Polizei der Tschechischen Republik

In Zebrak am 17.Oktober 2010

 

Sehr geehrte Frau Oberstaatsanwältin,

ich gebe diese Anzeige in Sachen fehlerhaftes Vorgehen bzw. Gesetzesverstoß wegen Nichterfüllung der gesetzlichen Pflichten der Polizei der Tschechischen Republik (PCR) zu Ihren Händen. Unter Berücksichtigung der Wichtigkeit dieser Angelegenheit auf den gesamtgesellschaftlichen Einfluss, erlaube ich mir, mich direkt an Sie zu wenden, als höchste verantwortliche Persönlichkeit, mit der Bitte, sich persönlich dieses Falles anzunehmen oder zu beaufsichtigen, dass die gesetzlichen Vorschriften und Ermittlungen von den Ihnen unterstellten Personen erfüllt werden.

Zu der fehlerhaften bzw. gesetzeswidrigen Handlung kam es nach Auffinden des Massengrabes der böhmischen Deutschen in der Gemeinde Jedlova (Tanndorf) bei Destne (Deschnei) im Adlergebirge im August diesen Jahres. Nach meiner Information wurde der Fund der 283 Schädelknochen auf dem alten Friedhof nicht rechtmäßig behandelt, weil das Alter der Knochen nicht durch DNA-Analyse festgestellt wurde. Die Polizei hat sich mit der Aussage, es handele sich um 200 Jahre alte Knochen, zufrieden gegeben, ohne diese Aussage zu überprüfen und entsprechende Beweise sicher zu stellen.

Die Schädel wurden in Särge gelegt und am 28. August 2010 am Fundort auf dem alten Friedhof in Tanndorf beerdigt.

In Tanndorf und im Adlergebirge sind seit nach dem II. Weltkrieg ca. 500 Einwohner unauffindbar, zum größten Teil böhmische Deutsche. Es besteht der Verdacht, dass sie einschließlich einiger Tschechen Opfer der vielen damaligen Massaker wurden, im Zuge der sog. "Wilden Vertreibung". Verdächtig ist, dass lediglich Schädel, mit Gewaltspuren und Einschusslöchern, ohne Skelette und Unterkiefer, darunter auch Kinderschädel,  gefunden und beerdigt wurden. Zeitzeugen behaupten, dass diese Schädel in den Wäldern aufgefunden wurden und aus den 1968 stattgefundenen Exhumierungen im Frühjahr des "Prager Frühlings" stammten.

Diese Spurenverwischungen wurden wahrscheinlich von den Tätern dieser Massaker veranlasst. Sie wurden eingesammelt, auf den aufgelassenen Friedhof in Tanndorf (Jedlova) transportiert und verscharrt. Es besteht der dringende Verdacht, dass hier die Spuren einer schrecklichen Liquidierung und die Spuren der Massaker im Juni 1945 verdeckt wurden; so erklärt sich, warum nur Schädelknochen gefunden wurden. Darüber hinaus wären die Schädel nach 200 Jahren nicht in einem so guten Zustand, wie sie von den Medien gezeigt wurden. Im Mai 1945 kam es in Deschnei zu den Verhaftungen und im Juni 1945 wurden die Ermordungen ausgeführt. Es ist möglich, das die menschlichen Überreste der restlichen  217 vermissten Deutschen von Tanndorf und dem Adlergebirge auf ihr Auffinden warten.

Ich vermute, dass eine fehlerhafte Beurteilung der Funde vorliegt, hier, wo  an örtlichen Einwohnern ein Massaker verübt wurde; das spricht für ein unzureichendes Vorgehen bzw. Untätigbleiben der Polizei und Verheimlichung vor der Öffentlichkeit. Somit werden die Verbrechen an unschuldigen Einwohnern, die  unmittelbar nach dem II. Weltkrieg, als bereits Frieden war, stattgefunden haben, verschwiegen.

Es stand nichts dagegen, dass dieser Fund genauso korrekt untersucht wurde, wie der Fund in Dobronin, d.h. einschließlich einer DNA-Analyse, wo es sich "nur" um 17 ermordete Deutsche handelte. Es ist durchaus möglich, dass über die Einzelheiten, die Namen der Opfer, wo sie "beerdigt" wurden unerforscht in den Archiven des Innenministeriums zu finden sind.

Ich verlange hiermit von Ihnen, dass Sie als verantwortliche Vorsitzende des Amtes umgehend für Abhilfe sorgen, d.h. dass die Polizei unter Aufsicht der Staatsanwaltschaft, eine DNA-Untersuchung aller 283 beerdigten Schädel veranlasst. So kann das Alter der Schädel festgestellt und anschließend die Zugehörigkeit ermittelt werden, mit großer Wahrscheinlichkeit auch die Namen der Opfer im Abgleich mit ihren Verwandten.

Gleichzeitig verlange ich, dass mir die veranlassten Maßnahmen der  Staatsanwaltschaft und  der Polizei  umgehend mitgeteilt werden.

Im Fall, dass von Amts wegen und von entsprechenden Personen nichts unternommen wird, sehe ich mich gezwungen, weitere verantwortliche Stellen und Institutionen in der Tschechischen Republik und  in der EU und die  Öffentlichkeit und Medien der Tschechischen Republik und des Auslandes zu verständigen.

In Dobronin wurden 17 Unschuldige ermordet, in Lidice waren es 173, in Tanndorf und im Adlergebirge wahrscheinlich 500 unschuldige Menschen.

Ein fortschrittliches demokratisches Land sollte es sich nicht erlauben, die Rechte der Toten zu diskriminieren, nur weil sie nicht die gleiche Sprache sprachen.

Die Wahrheit kann man nicht einfach beerdigen - hingerichtete Unschuldige und bestialisch Ermordete können und werden nicht ewig schweigen.

Mit Hochachtung zu Ihrer nicht abnehmbaren Verantwortung

 

Jan Sinagl

www.sinagl.cz

+420 775 239 148

 

Beilage: Die Fotogalerie aus Jedlova

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