Jan Šinágl angažovaný občan, nezávislý publicista

   

Strojový překlad

Kalendář událostí

po čvn 01 @08:00 -
OS Ostrava. ing. Marek Gába
po čvn 08
OS Praha 6: kauza JUDr. Zdenka Altnera
st čvn 17 @13:00 -
OS Beroun: další žaloba AMM na J.Š.

Nejnovější komentáře

  • 26.05.2020 13:57
    Když se jedná pouze podle zákonů, spravedlnost ostrouhá.

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  • 24.05.2020 12:19
    Prozatím nám je dovoleno kritizovat zatím co komunisté konají.

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  • 24.05.2020 07:40
    Svět kanonů a raket nahradily rudé knížky a hoaxy. Chceme ...

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  • 23.05.2020 11:24
    Česká objektivita připomíná jednonohého invalidu. Genocida ...

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  • 21.05.2020 18:15
    Kdyby jenom nepotrestaná soudkyně Horváthová. A co čtyřiadvacet ...

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  • 21.05.2020 08:41
    Ona naší společnosti čouhá jak ta sláma z bot. OSTUDA Mluvit ...

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„Komunismus znamená v pravém a úplném smyslu bludné učení, že nikdo nemá míti žádné jmění, nýbrž aby všechno bylo společné, a každý dostával jenom část zaslouženou a potřebnou k jeho výživě. – Bez všelijakých důkazů a výkladů vidí tedy hned na první pohled každý, že takové učení jest nanejvýš bláznovské, a že se mohlo jen vyrojiti z hlav několika pomatených lidí, kteří by vždy z člověka chtěli učiniti něco buď lepšího neb horšího, ale vždy něco jiného než je člověk.“

Karel Havlíček Borovský ve svém časopise „SLOVAN“ 26.7.1850


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Ein Serie von Josef Weikert – Folge 1 - Ausschnitt

Der langjáhrige Schriftleiter des Jahrbuchs Trostbämla, Franz Kafinke († 2003), stellte ein Verzeichnis mit 509 deutschen Vertreibungsopfern aus dem Adlergebirge auf. Diese Akte wurde 2002 über die deutsche Staatsanwaltschaft in Hof der tschechischen Staatsanwaltschaft zugeleitet. Es wurden viele Personen in Tschechien und Deutschland befragt, trotzdem wurde das Verfahren „mangels Zeugen" zuriickgestellt und von der deutschen Staatsanwaltschaft eingestellt. Herr Kafinke konnte noch erfahren, dass man in der ČR nur die ' Beschuldigten (eigentlich die Tater!) als Zeu­gen vernommen hatte.

Einen gewissen Erfolg erreichte Dr. Ferdinand Katzer mit einem personlichen Brief, den er am 16.1.1990 an den Staatspräsidenten Václav Havel richtete, mit der Bitte, sich fur die Aufklärung und Ahndung der nach Kriegsende an den Sudetendeutschen begangenen Verbrechen einzusetzen, besonders fur das Schicksal seines Vaters in Wichstadtl (Mladkov) bei Grulich.

Hier waren am 22. Mai 1945 wie am 17. /18. Mai in Landskron und danach in den anderen Qrten des Adiergebirges deutsche Einwohner grausam ermordet worden. Etwa 15 Mánner aus Wichstadtl und den umliegenden Ortschaften wurden von den Partisanen mitgenommen, z. T. den Russen übergeben und bis Sibirien verschleppt. Es ist nicht bekannt, ob einer von ihnen zurůckkehrte. Die Ueberlebenden des Massakers brauchten oft Jahre, ehe sie in der Lage waren, ihr Trauma zu überwinden und uber die erlebten und erlittenen Bestialitäten zu sprechen. Sie alle waren furchtbar verprugelt worden, 30 Schläge waren das Minimum, wurde einer ohnmächtig, warf man ihn in den Dorfbach, um ihn weiterzuprůgeln, sofern er wieder zur Besinnung kam. Den zur Hinrichtung bestimmten, sämtlich unschuldigen, Deut­schen wurden teilweise Hakenkreuze in die Stirn geschnitten, Augen ausgestochen, der Bart abgebrannt, die Geschlechtsteile und die Ohren abgeschnitten, die Fůsse an Bretter genagelt. Es ist unfassbar und unvergesslich, zu welchem Sadismus manche Tschechen fähig waren…

Präsident Havel leitete diesen Brief als Strafanzeige der tschechischen Generalstaatsanwaltschaft zu und veranIasste so umfangreiche Nachforschungen. Das Ergebnis erhielt Dr. Katzer mit einem Beschluss der ermittelnden Behörde vom 18. Dezember 1991. Darin heisst es u. a., dass Mitglieder der Partisanengruppe ALFA 1 bei einer „Säuberungsaktion" zehn Manner deutscher Nationalität aus Wichstadtl grausam ermordet haben, und es wird festgestellt, dass diese Handlung „als Straftat des Mor­des zu qualifizieren ist... und in vollem Umfang rechtswidrig und illegal war..." (!) Die Straftat des Mordes ist jedoch nach dem tschechischen Strafgesetzbuch nach 20 Jahren veriährt und daher wurde die Verfolgung eingestellt. Dr. Katzer berichtete darüber in der „Sudetendeutschen Zeitung" vom 6. 9.1991 und 18. 9.1992.

Zehn Jahre nach seinem ersten Brief richtete Dr. Ferdinand Katzer am 16. 1. 2000 eneut ein Schreiben an Staatspräsident Havel. Er bedankte sich darin fůr die veranlassten Ermittlungen und deren Ergebnisse und schrieb, dass damit die Ehre der Ermordeten und auch die seines Vaters wiederhergestellt wurde, worüber er und seine Geschwister ausserordentlich dankbar waren. Gleichzeitig sprach er jedoch sein Bedauern aus, dass die wahren Tater unbestraft blieben und wies darauf hin, dass es sich bei den Massakern nicht um „einfache Morde" handelte, sondem um unverjährbare Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die von der damaligen Regierung befohlen waren. Auf diese Tatsachen gingen die tschechischen Behörden in unrer Antwort nicht mehr ein...

Erschien in der Sudetenpost in Oesterreich im Jahre 2010

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