Jan Šinágl angažovaný občan, nezávislý publicista

   

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„Komunismus znamená v pravém a úplném smyslu bludné učení, že nikdo nemá míti žádné jmění, nýbrž aby všechno bylo společné, a každý dostával jenom část zaslouženou a potřebnou k jeho výživě. – Bez všelijakých důkazů a výkladů vidí tedy hned na první pohled každý, že takové učení jest nanejvýš bláznovské, a že se mohlo jen vyrojiti z hlav několika pomatených lidí, kteří by vždy z člověka chtěli učiniti něco buď lepšího neb horšího, ale vždy něco jiného než je člověk.“

Karel Havlíček Borovský ve svém časopise „SLOVAN“ 26.7.1850


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Jan Šinágl,
předseda SODALES SOLONIS o.s.

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Ausburger Allgemeine Posselt 260517Liebe Freunde und Landsleute,

veranlasst durch das Posselt – Interview in der  Augsburger Allgemeinen hab ich ihn, aus alter Freundschaft  ein persönliches Mail gesandt und um Klarstellung zu seinen Positionen gebeten. Nachdem er es für nötig fand sein Antwort auch Steffen Hörtler, Christoph Lippert und Frau Hildegard Schuster zuzumailen ist die Vertraulichkeit natürlich nicht mehr gegeben. Deshalb maile ich Euch den gesamten Schriftverkehr zur Kenntnis zu. Wenn Ihr wollt, sehen wir uns am ST in Halle 5 Stand (getarnt) B-318.

Mit fröhlicher Gelassenheit

Hans Slezak


Hans Slezak

Aubing-Ost-Straße 88

81245 München

Tel. +49 89 89711460

* * * 

Von: Johann Slezak [mailto:Tato e-mailová adresa je chráněna před spamboty. Pro její zobrazení musíte mít povolen Javascript.]

Gesendet: Donnerstag, 1. Juni 2017 21:16

An: 'Bernd Posselt'

Betreff: AW: Augsburger Allgemeine.

Grüß Dich, lieber Bernd,

Du warst schon viel, viel besser. Du gehst nicht auf die Fragen, die ich Dir auf Grund Deines Interviews mit der Augsburger Allgemeinen, gestellt habe, ein. Zur Erinnerung füge ich das Interview an. Du  wiederholst  die alten Thesen, die schon längst widerlegt sind. Du gibst aber zumindest zu, dass die Zusammensetzung der Bundesversammlung den Gegebenheiten längst nicht mehr entspricht. Dass, das so ist, schiebst Du Deinen Vorgängern in die Schuhe, bemerkst aber gleichzeitig, dass, das für Dich bei den Wahlen von Vorteil ist. Schlussfolgerung, deshalb hast Du, in Deiner Verantwortung daran auch nichts geändert.

Was Deine politische Linie anbelangt, hast Du eine 180 Grad Kehrtwendung vollzogen, denn zwischen Deinem Logo:

 „Vertreibung ist Völkermord – dem Recht auf Heimat gehört die Zukunft“, liegen Welten und die sind nun genau 11 Jahre alt.

Du kokettierst immer mit Mehrheiten, dabei scheust Du diese, wie der Teufel das Weihwasser. Warum hast Du denn die Mitglieder über die Satzungs-Zweckänderung, wie es erforderlich gewesen wäre, nicht abstimmen lassen. Warum hast Du über das sogenannte Grundsatzprogramm, nicht wie die CSU es tat, den Mitgliedern die Gelegenheit gegeben, es zu diskutieren und mit zu entscheiden. Bei dem CSU-Grundsatzprogramm haben die Einsprüche und Änderungsvorschläge, derer, wie ich, zu nachhaltigen Klarstellungen in unserem Anliegen geführt. Bei der SL wurde es von einem erlauchten Kreis, ohne jede Mitgliederdiskussion, durch das Gremium, dessen Zusammensetzung Du selbst anzweifelst, beschlossen – und das nennst Du demokratisch.

Was den Witikobund anbelangt, ja der hat eine gewisse Bandbreite, und das ist gut so. Damit hat die SL doch noch eine Gliederung, die sich der SL-Satzung und der Charta der Vertriebenen verpflichtet fühlt und möglichst alle mit einbezieht. Bei der CSU versucht man erfolgreich die sogenannten „Ränder am rechten Rand“ zu integrieren und darin ist gerade Horst Seehofer ein Meister. Bei der SL werden diese Ränder nicht integriert, sondern extrahiert. Es wäre Deine Aufgabe gewesen sie zu integrieren. Das wäre auch möglich gewesen, aber scheinbar ist dazu die Kluft, zwischen einem Opferverband und einem Büßerverband, zu dem die SL unter Deiner Führung geworden ist, mittlerweile zu groß.

Was den Rechtsstreit anbelangt geht es um die einfache Frage, ob die Mitglieder einer Zweckänderung zustimmen müssen, ja oder nein. Du und Dein Vorstand verneinen diese Frage, wir, die wir uns den Rechten der Mitglieder verpflichtet fühlen, bejahen diese Frage. Da keine Einigung zu erzielen war, muss das Registergericht oder andere Gerichte entscheiden. Das ist ein ganz natürlicher Vorgang im Vereinsleben und hat nichts „mit Klagen unterziehen“ zu tun. Du und Dein Vorstand Ihr habt noch den Vorteil, dass Ihr die Gerichtskosten auf die SL abwälzen könnt, was die Klageseite nicht kann. Es könnte aber immer noch ein Kompromiss geschlossen werden, mit der Änderung von nur einem Wort. Aber das liegt nicht in Eurem Sinne und nicht im Sinn der Politik, sondern es geht um den Verzicht auf Wahrung des Eigentums der Volksgruppe durch die SL.

Was Herrn Ingolf Gottstein betrifft, ist er vielleicht mit Deinem „Rückenfreihalter“, Christoph Lippert, der mit der Tschechischen Großmutter, zu vergleichen. Beide lieben deftige Vergleiche und scheuen dabei die Medien nicht. Es gibt aber einen Unterschied, während Christoph Lippert mit Wohlgefallen feststellen kann, dass sich durch seine Agitation sein Konto bei der SL vergrößert, musste es Herr Gottstein hinnehmen, dass er durch die erfolgreiche Tätigkeit einiger „Demokraten“ Aufträge verlor und so in den Konkurs getrieben wurde.  

Gerade beim ST 2017 zeigt sich an der Standzuweisung die demokratische Anschauung von Herrn Lippert, wenn man unsere Standplatzierung in Halle 5 betrachtet. Ja, die Straße der Wahrheit ist kurz geworden, denn sie stört die neu ausgebrochene und zu nichts verpflichtende Harmonie zwischen Tschechen und Sudetendeutschen.

Natürlich bist Du uns, wenn Du uns findest, herzlich willkommen und mit Dir auch der Vize-Ministerpräsident, Herr Bělobrádek, der seine Befriedigung darüber geäußert hat, dass bei der letzten Bundesversammlung kein Wort über die Dekrete und das Eigentum gefallen ist. Wir  haben ihn schriftlich zum Standbesuch eingeladen und werden ihm die Dekrete und die Eigentumsauflistung auf Tschechisch überreichen. 

Noch eine Bitte, wenn Du den Witikobund beschuldigst Heimstätte von rechtslastigen Personen oder gar bewaffneten Reichsbürger zu sein, dann nenne uns doch Namen und Fakten. Wir werden Sie in einem fairen Verfahren anhören und falls die Anschuldigungen zutreffen, zum Verlasen des Witikobundes auffordern.

Mit Spannung erwarte ich den Sudetendeutschen Tag und hoffe, dass der Vize-Ministerpräsident, Herr Bělobrádek, als ersten Schritt, die Ungültigkeitserklärung des Straffreistellungsgesetzes mit der Entschädigung der Opfer, durch die CZ bekannt gibt und uns, die Volksgruppe, zum nächsten Sudetendeutschen Tag nach Pilsen oder Reichenberg, einlädt.

Du siehst, lieber Bernd, ich bin trotz allem,  ein hoffnungsvoller Optimist.

In gespannter Erwartung.

Hans Slezak


Hans Slezak

Aubing-Ost-Straße 88

81245 München

Tel. +49 89 89711460

Von: Bernd Posselt [m


Tato e-mailová adresa je chráněna před spamboty. Pro její zobrazení musíte mít povolen Javascript.Tato e-mailová adresa je chráněna před spamboty. Pro její zobrazení musíte mít povolen Javascript.]

Gesendet: Montag, 29. Mai 2017 23:39

An: Johann Slezak

Cc: Steffen Hörtler; Christoph Lippert; Hildegard Schuster

Betreff: Re: Augsburger Allgemeine.

Lieber Hans,

wie Du vielleicht gemerkt hast, habe ich weder Dich noch jemand anders persönlich angegriffen. Auch an den SL-Untergliederungen Oberbayern und Schwaben habe ich in dem Interview keine Kritik geübt, obwohl die Vorsitzenden dieser Gliederungen zu denen gehören, die die Bundesversammlungen und den Bundesvorstand seit Jahren mit Klagen und öffentlichen Angriffen geradezu überziehen.

Bundesversammlung und Bundesvorstand sind aufgrund einer Satzung und einer Wahlordnung gewählt, die wir von den von Dir so gelobten Vorgängern unverändert übernommen haben. Seit 1996 haben meine Mitstreiter und ich bei allen Wahlen zur Bundesversammlung sehr gut abgeschnitten, und die Bundesversammlung vertraute mir zuerst den stellvertretenden Bundesvorsitz, dann den Bundesvorsitz, dann das Sprecheramt und schließlich beide Ämter an, die auch Franz Neubauer in Personalunion vereinigt hatte. Meine politische Linie in diesen Jahrzehnten habe ich stets deutlich artikuliert, was immer wieder zu Angriffen, ja sogar zu Mißtrauensvoten gegen mich führte, was die Mehrheit jedoch jeweils zurückwies.

Mir geht es um die Sache und darum, die Kräfte zusammenzuführen. Es gibt allerdings eine rote Linie, die dort verläuft, wo es sich entweder um verbandsschädigendes Verhalten oder um Rechts- bzw. Linksextremismus handelt. Der Bundesvorstand hat schon vor zwei Jahren einstimmig festgestellt – damals zeitweise sogar mit der Stimme von Claus Hörrmann –, daß sich der Witikobund unzureichend von Rechtsextremisten abzugrenzen scheint. Darüber gibt es hieb- und stichfeste Unterlagen, die wir als SL-Bundesvorstand der engeren Führung des Witiko-Bundes in einem eigenen Gespräch vortrugen, mit der Aufforderung, alle Verbindungen zu Kräften wie denen, die ich in meiner kurzen Interview-Antwort sachlich aufgezählt hatte, zu kappen. Andernfalls, so schon damals der einstimmige SL-Bundesvorstandsbeschluß, könne der Witikobund weder mit einem Stand noch mit einem Veranstaltungsraum auf dem Messegelände, wo die SL das Hausrecht ausübt und die Verantwortung trägt, beim Sudetendeutschen Tag rechnen. 

Der Witikobund ist keiner unserer sachlichen und präzisen Aufforderungen gefolgt, sondern ist, in Gestalt seines Presseverantwortlichen Gottstein, lieber auf Polemiken und Angriffe gegen die SL ausgewichen. So ist es dieses Jahr konsequenterweise wieder bei einem Ausschluß des Witiko-Bundes vom Veranstaltungsprogramm und von den Ständen des Sudetendeutschen Tages geblieben, was ich dem Journalisten auf dessen Frage hin natürlich auch so bestätigt habe.

Lieber Hans, Dich habe ich nie für einen Rechtsextremisten gehalten und auch niemals so etwas über Dich gesagt. Ich kann Dir nur raten, entweder dafür zu sorgen, daß Herr Vogt eine klare Trennungslinie zu Extremisten zieht und diese aus den Publikationen und Aktivitäten des Witiko-Bundes verbannt, oder diese Organisation zu verlassen und Dich ganz auf Deine SL-Arbeit zu konzentrieren.

Mit landsmannschaftlichen Grüßen

Dein Bernd Posselt

Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe

------------------------------------------------------------------
Bernd Posselt, Dachauer Str. 17, 80335 München

Tel. 089/554683, Fax 089/594768, Tato e-mailová adresa je chráněna před spamboty. Pro její zobrazení musíte mít povolen Javascript., www.bernd-posselt.de

* * *

From: Tato e-mailová adresa je chráněna před spamboty. Pro její zobrazení musíte mít povolen Javascript.">Johann Slezak

Sent: Monday, May 29, 2017 2:14 PM

To: Tato e-mailová adresa je chráněna před spamboty. Pro její zobrazení musíte mít povolen Javascript.">'Bernd Posselt'

Subject: Augsburger Allgemeine.

Grüß Dich, Bernd,

Dein Interview in der Augsburger, war nicht nur in weiten Teilen unrichtig, sondern Deine pauschalen, ehrenrührig und ehrabschneidet, Verdächtigungen, sind für unbescholtenen Mitglieder der SL; die sich in Witikobund organisiert haben, untragbar.  Ich hätte so etwas, trotz aller sachlichen Differenzen zwischen uns, von Dir nicht erwartet und hab eine Antwort auf Deine Anwürfe verfasst.  Die werde ich, als offenen Brief in Umlauf bringen, wenn Du Deine Anwürfe nicht zurücknimmst und die Sachverhalte nicht richtig stellst.

An unserem Stand, falls Du ihn findest, denn er ist sehr getarnt, könnten wir ja ein offenen Aussprache darüber führen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans Slezak


Hans Slezak

Aubing-Ost-Straße 88

81245 München

Tel. +49 89 89711460


Grüß Dich, lieber Bernd,

nach Deinem Interview in der Augsburger Allgemeinen, fällt es mir schwer, diese Anrede noch zu gebrauchen. Nun weiß ich, aus eigenem Erleben, wie schwer es Politikern fällt, bei der Wahrheit zu bleiben und nicht zu übertreiben. Aber in Deinem Interview hast Du den Bogen weit überzogen.

Teil 1. Der ST. 2017. Wir haben beim ST 2017, also wieder einen Durchbruch, mit den alt bekannten Akteuren, aus der CR, die auch 25 Jahre nach der Wende noch den Mut aufbringen  müssen, überhaupt zu kommen, zu erwarten. Seit den 1. Besuch von Seehofer und Dir in Prag ist das nun schon der 6. in Worten sechste Durchbruch, der uns in der Sache nichts gebracht hat. Diese Akteure bedauern zwar die Vertreibung, aber gehen über die Aussagen der Deutsch-Tschechischen-Erklärung, in der das schon vor 20 Jahren bedauert wurde, nicht hinaus. Minister Hermann hat das vor der Presse in Prag extra betont. Hatte damals nicht Franz Neubauer, unwidersprochen von Dir, von einer „Verhöhnungserklärung“, gesprochen?

Frage: Wer wird denn nun verhöhnt? Es hat den Anscheine wir, die Opfer.

Teil 2. Der Nachwuchs.  Aber lieber Bernd, die Sudetendeutsche Jugend besteht aus einem 36 jährigen Vorsitzenden und einer Handvoll Mitgliedern aus allen möglichen Spektren, die den Namen Sudetendeutsch nicht mehr führen wollen. Wo nimmst Du die tausende junger Mitglieder her, die sich in der Landsmannschaft engagieren. Bitte sende uns deren Adressen zu, wir benötigen sie dringend.

Teil 3. Ja, die traumatisierten Alten, so wie ich, sind da noch ein Problem. Für die „Jungen“ wie Dich war die Vertreibung sicher von Vorteil, denn unter einer CSR-Regierung, wie von 1919-1938 wärst Du vermutlich nicht in das EU-Parlament, in das Du als Nachrücker wieder kommen wirst, sicher nicht gekommen. Wie Dir, geht es vielen, die durch die „Aufbauleistung der Erlebnisgeneration“, weit größere Chancen hatten, zu etwas zu kommen, als sie die in einer CSR, ohne Vertreibung, gehabt hätten. Diesen Sudetendeutschen fällt der Verzicht natürlich leicht, sie sollten überlegen, ob sie für Edward Benes nicht ein Denkmal in München, am Promenade Platz, beantragen sollen.

Teil 4. Bundesversammlung und Mehrheiten. Du hast natürlich vergessen zu erwähnen, wie sich die Bundesversammlung zusammensetzt, von einem demokratischen Gremium kann da keine Rede mehr sein. Da war sogar die Volkskammer der DDR noch demokratischer zusammengesetzt. Die Mehrheit der Mitglieder, deren Adressen Du ja nun hast, denkt da ganz anders, da wäre das Verhältnis umgekehrt. Leider hast Du nicht den Mut, sie zu befragen, wie es bei einer Zweckänderung unumgänglich notwendig wäre. Für diese Mitglieder ist die einzige geltende Grundsatzerklärung, nicht die von ihnen nicht sank-tionierten der Bundesversammlung, sondern die Charta der Vertriebenen, auf die wir alle stolz sein können.

 Teil 5. Wiedergewinnung der Heimat, aber lieber Bernd, wir hatten uns doch längst auf den Terminus „Wiederbelebung der Heimat“ geeinigt, gegen den niemand etwas haben kann. Du benutzt dieses Wort lediglich als Krücke um damit die Abschaffung der Ziffer d im §3 des Satzungszwecks:

               Rückgabe des Eigentums oder gleichwertigen Ersatz

zu kaschieren.

Es geht Dir also nicht um das Wort „Wiedergewinnung“ oder „Wieder-belebung“, sondern schlichtweg um den Verzicht auf das in die Billionen gehende Eigentum der Volksgruppe.

Nun, wenn eine Wiedergewinnung der Heimat also Unfug ist, wie konntest Du vor 11 Jahren für den Sudetendeutschen Tag in Augsburg das Motto wählen:

 „Vertreibung ist Völkermord – dem Recht auf die Heimat gehört die Zukunft“

Mir stellt sich die Frage, ist 11 Jahre später die Vertreibung kein Völkermord mehr – und ist die Zukunft, mit dem Recht auf die Heimat, schon Vergangen-heit, oder liegt das daran, dass vor 11 Jahren noch ein Ministerpräsident Dr. Stoiber, mit einer Sudetendeutschen Gattin, tonangebend war und nun ist es ein Horst Seehofer, der sich auf Kosten der Sudetendeutschen als großer Wirtschafts- und Außenpolitiker profilieren will. Du benötigst sein Wohlwollen dringend, um doch noch ins Europaparlament nachzurücken.

Teil 5. Witikobund. Du selbst hast mir mal geraten, dem Witikobund beizutreten, „damit er in ruhiges Fahrwasser kommt“, so Deine Worte. Nun, wenn Du unter ruhigem Fahrwasser die Gleichschaltung mit anderen, Dir hörigen, Gesinnungsgemeinschaften verstehst, dann hast Du Dich in mir getäuscht.  Der Witikobund ist die einzige Gesinnungsgemeinschaft oder Organisation, die an den satzungsmäßigen und völkerrechtlich fundierten Zielen der Landsmannschaft festhält. Das Wort „Reichsbürger“ hat es noch gar nicht gegeben, da hast Du schon versucht, ihn in die rechte Ecke zu stellen, was Dir, bei Deiner Rhetorik, auch gut gelang. Auch andere Sudetendeutsche, die hohe Spender waren, haben meist unbewusst Worte oder Zitate von Reichsbürgern, die damals noch nicht so hießen, gebraucht. Die Spenden wurden immer angenommen, Geld stinkt halt nicht und Zitate stören nur dann, wenn sie von den Falschen zitiert werden. Bei Pegida-Kundgebungen sollen sogar schon CSU-ler und Mitglieder der SL, beobachtet worden sein. Es schlägt den Fass den Boden aus, wenn die SL recherchiert, ob  Verbindungen zur „Identitäten Bewegung“, wer oder was ist das eigentlich? gibt. Nun ist es also soweit, die Gesinnungsschnüffelei hat in der SL Einzug gehalten und alle die werden überprüft, die nicht die Meinung des vermeintlichen Sprechers und seiner politisch abhängigen Getreuen teilen.

Nun zum Sprecher, also zu Dir. Als die Bundesversammlung, als „Sudetendeutsches Parlament“ gegründet wurde, hatte sie einen Webfehler. Es gab in diesem Parlament keine Opposition, weil sich niemand vorstellen konnte, dass ein Zweckverband seinen Zwecken untreu werden würde, wie es durch die Zweckänderung geschehen soll. Es liegt im Wesen der Dinge, dass dann automatisch eine Opposition all derer, die mit der Zweckänderung nicht einverstanden sind, und das ist die Mehrheit der Mitglieder, entstehen würde.Es gab also nur einen Bundesverband, und eine Bundesversammlung, die einen Sprecher für alle wählte, denn es gab ja keine Opposition und damit auch keinen Oppositionssprecher. Durch diese Satzungsreform, von Dir herbeigeführt, ist die Landsmannschaft nun gespalten und du wähnst Dich nun als Sprecher für alle Landsleute. Das ist schlicht eine Anmaßung. Du bist höchstens der Sprecher für einen Teil der Landsleute.

Für die, die nicht Deiner Meinung sind – und das ist die Mehrheit der Landsleute, bis Du so etwas wie der Vormund. Bisher hast Du es peinlichst, nach Art eines Vormundes, vermieden, sie zur Zweckänderung zu befragen oder gar Dich als Sprecher bestätigen zu lassen. Du wirst es sicher noch tun, wenn der Mitgliederschwund, der Erlebnisgeneration, so rapide weiter geht und sich dann nur noch Abhängige und Funktionäre um Dich scharen.

Es gibt noch eine Ungleichheit. Der Bundesverband wird immer noch als einzige Vertretung der Sudetendeutschen angesehen und erhält enorme staatliche Zuschüsse, mit denen er ein hoch bezahltes Management unterhalten kann, das sogar Recherchen gegen die Mitglieder durchführen kann. Wenn das Geld trotzdem nicht reicht, wird halt etwas mit Stiftungen getrickst. Die sogenannte Opposition, nach Deiner Lesart alles bösartige Pegida-Anhänger und Reichsbürger, die sich im Witikobund zusammengeschlossen haben, sind auf Spenden und rein ehrenamtliche Mitarbeit, angewiesen. 

Lieber Bernd, ich musste dass so ausführlich schildern, denn eine stolze Volksgruppe, die auf ihre Leistungen in der Stammheimat und in  der Vertreibungsheimat stolz sein kann, wird von Dir politisch zum Almosenempfänger degradiert, der froh sein muss, wenn die, die ihn am liebsten, wie die Türken die Armenier, zum Verdursten in die Wüste geschickt hätten, so gnädig sind, zu seinen Veranstaltungen zu erscheinen.

Dort bekunden Sie, unter dankbarem Applaus, dass die Vertreibung der ehemaligen Landsleute ein Fehler war, aber sonst alles beim Alten bleibt, also ihrer Unrechtsordnung verpflichtet.

Du selbst hast ja den Weg zu dieser Haltung bereitet, denn für Dich ist ja die Vertreibung war nur ein heftiger Familienstreit. Es handelt sich scheinbar um eine Deutsch-Tschechische-Petchwork-Familie, in der Landraub, Vertreibung und Mord zur Tagesordnung, gehört.

Dieser Familie möchte ich nicht angehören.

Mit empörten Grüßen

  

Hans Slezak

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