Jan Šinágl angažovaný občan, nezávislý publicista

   

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čt srp 13 @08:30 -
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Citát dne

„Komunismus znamená v pravém a úplném smyslu bludné učení, že nikdo nemá míti žádné jmění, nýbrž aby všechno bylo společné, a každý dostával jenom část zaslouženou a potřebnou k jeho výživě. – Bez všelijakých důkazů a výkladů vidí tedy hned na první pohled každý, že takové učení jest nanejvýš bláznovské, a že se mohlo jen vyrojiti z hlav několika pomatených lidí, kteří by vždy z člověka chtěli učiniti něco buď lepšího neb horšího, ale vždy něco jiného než je člověk.“

Karel Havlíček Borovský ve svém časopise „SLOVAN“ 26.7.1850


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Jan Šinágl,
předseda SODALES SOLONIS o.s.

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Dresden 1945Die späte Vernichtung Dresdens im Feuersturm knapp vor Kriegende war „in vorher nie dagewesener Deutlichkeit der Vollzug der in Grossbritannien aufgenommenen Theorie des Luftkriegs (...) die Demoralisierung der kämpfenden Truppe durch Terror gegen ihre Familien in der Heimat" zu erreichen. (Friedrich Karl Fromme, aus Vorwort zu Wolfgang Schaarschmidt, Dresden 1945)

(Lazarettstadt+)

Kriegsvolkerrecht wurde bewusst missachtet (Krieg gegen Zivil), sodass Dresden international einen besonders schweren Fall von Kriegsverbrechen darstellt. Das erklärt vielleicht das Bemühen der 2004 eingesetzten Historikerkommission, Oferzahlen wissenschaftlich allein durch Bewerten der noch vorhandenen ämtlichen Quellen gering zu halten? Wenn mit den Akten nichts mehr zu finden war, gelten auch Zeitzeugen als traumatisiert und ihre Aussagen ais „wissenschaftlich nicht verwertbar". (Augenzeugen: Der dokumentierten Verbrennung am Altmarkt gingen schon 1 Woche vorher andere „wissenschaftlich unverwertbare" voraus.)

Das führte zum 2009 verkündeten Ergebnis von einer ais maximal bezeichneten Opferzahl von 25.000 und lässt über die Verbreitung durch die Medien den Eindruck von bislang übertriebenen Annahmen entstehen. (begründete Schätzung zur Tatzeit über 200 000)

Opferverachtend und behordlich weitgehend verschwiegen treten gewaltbetont Autonome und Antifa-Demonstranten auf („Bomber-Harris do it again") und Staat und die breite Oeffentlichkeit lassen dies widerspruchslos uber sich ergehen. Am Beispiel Hiroshima und Nagasaki erkennt man, woran es in Deutschland mangelt: In Japan ist am Gedenken an die ähnlich hohen Zivilopfer wie in Dresden das ganze Land beteiligt.

In Deutschland offenbart sich ein so ausgepragter Identitätsverlust, sodass man sich hier eher selbst erniedrigt, als seine Würde in einem ehrlichen Gedenken wahrt.

Raymond Aron (1905 -1983, franz. Philosoph): „Der Charakter und die Sellbstachtung einer Nation zeigen sich darin, wie sie mit ihren Opfern der Kriege und mit ihren Toten umgeht."

E.E. Korkisch, Zeit- u. Augenzeuge, 85354 Freising, Vimystr 4

* * *

DER TOD VON DRESDEN VOR 70 JAHREN

Die infernalische Vernichtung einer Kulturmetropole und internatiónal völkerrechtlich geschützten Lazarettstadt kurz vor Ende des Zwelten Weltkriegs am 13./15. Februar 1945 wurde zum Fanal diabolischen Vernichtungswillens - und zur dauerhaft erkennbaren Volkerrechtsverhöhnung der Sleger.            

Seither wird an der fiktiven-Verkleinerung des unermesslichen Frevels gearbeitet. Zum Höhepunkt dieser Bemühungen wurde 2004 eine Historikerkommission eingesetzt, die 2009 das opferverachtende Ergebnis von „maxima!" 25.000 zu Tode gekommenen Menschen verkündete. Die vor wenigen Jahren gezeigte, erschreckend wiedergegebene zweiteilige Fernsehverfilmung über den Untergang Dresdens, die der masslosen Ver- nichtungsorgie gerecht zu werden versuchte, konnte die seinerzeitige Gegebenheit nur in Ansätzen verdeutlichen, hat aber dennoch eine grosse Betroffenheit ausgelöst. Die erlebte Wirklichkeit spielte sich jedoch sehr viel erbarmungsloser ab:

Der erste von vier Vernichtungsschlagen mit der verheerenden Wirkung der sich rasch entwickelnden Grossbrände, hatte bereits den Grossteil von 15 qkm Innenstadtgebiet in ein Hollenszenario verwandelt, das nur in den Randzonen Rettungsmöglichkeit bieten konnte. Dass aber nach zwei Stunden der genau gleiche Terroreinsatz wiederholt wurde, überstieg jedes geistige Fassungsvermögen und war nur mit bestialischer Menschenvernichtung zu erklären. Die Feuermasse über der Stadt hielt diese zweite Angriffswelle, wieder mit Feuersturmstrategie, nicht davon ab, die Vernichtung zu potenzieren und forderte die weiteren massenhaften Opfer, die in den Kellern erstickten, verbrannten und, wenn sie das Freie erreichen konnten, den Sprengbomben und Tieffliegern schutzlos ausgesetzt waren (Laut Historikerbericht gab es keinen Tieffliegerbeschuss, entgegen dem auf S.71 beigefügten amerikanischen Bericht: „Die „A" Gruppen (Jagdflugzeuge) gingen auf eine niedrige Höhe, um von dort aus Bodenziele mit automatischen Waffen zu beschiessen". {Ubersetzung Dr. M. Ludwigs). Fehlten den Historikem die speziellen Sprachkenntnisse? Das Vernichtungswerk zu vollenden folgten jetzt noch zwei weitere Terrorangriffe der amerikanischen Bomberflotte.

Insgesamt wurden nach Alliierten-Angaben uber 2000 Langstreckenbomber eingesetzt, die 3600 to Sprengbomben und 650.000 Brandbomben abwarfen.

Dies ist der Tiefpunkt einer verbrecherischen Luftkriegführung, wie sie in Churchills Kriegskabinett bereits am 15. Mai 1940 neben Zieleinsatzen ais mögliches Flachen- bombardement einzukalkulieren beschlossen und tags darauf mit Flugeinsätzen über dem Ruhrgebiet begonnen wurde (die erste deutsche Reaktion erfolgte am 15. Sept. 1940, ein Vierteljahr später).

Nachgeborenen, einschliesslich Historikem, ist es unmöglich, das Ausmass der Dresdner Vernichtungsorgie zu ermessen oder ihnen vermitteln zu können.

Im Jahre 2004 rneinte man, die Debatte darüber durch Einberufung der Historiker- kommission beenden zu konnen. Uber noch aufgefundene dokumentarische Belege wurde nun die damit wissenschaftlich belegbare Zahl von 18 000 Toten plus später aktenkundig gemachten 2000 Kellertoten plus einem Unsicherheitsfaktor von angenommenen 5000. Opfern im Februar 2009 die „maximale" Opferzahl von 25 000 verkündet, was seitdem medial verbreitet wird.

Dabei wird der ehrenrettende Zusatz vermieden:... „ohne die nicht mehr nachweisbaren Opfer."

Das ging der Wissenschaft wohl schon zu weit und entspricht einer beklagenswerten anpassenden Geschichtsbetrachtung unserer Tage.

Auf Allierter Seite spricht man von ca. 130.000, am Genfer Internationaien Roten Kreuz von 275 000 Opfern. Die Vernichtungsenergie in der mit Ostflüchtigen uberfüllten, unverteidigten Zivilstadt mit einer an Materialschmelzen erkennbaren Feuersturmerhitzung bis 2000 Grad lässt nach mehr als einem halben Jahrhundert des höllischen Geschehens eine gültige maximale Opferzahlangabe nicht mehr zu.

Die begründete Schätzung im Chaos der Tatzeit schwankt zwischen 200 000 und 250 000. Der Diplomat und Autor Sir Harold George Nicolson, Parlamentarischer Privatsekretär des Informationsministers in Churchills Kriegskabinett urteilt im Observer am 5.5.1963 über den Dresden-Einsatz:

„It was the greatest single Holocaust caused by war"!

E.E. Korkisch, ehem. Kruzianer/Kreuzchorschüler, Augenzeuge, 85354 Freising, Vimystr. 4

* * *

P.S.

Dresden war die Vergeltung der Briten für die nazistische Bombardierung ziviler Ziele. Man sollte über die Ursachen und Folgen von beiden Seiten informiert werden, nicht einseitig. Es ist ein nie endende Kampf der Wahrheit mit der Macht.

Jan Šinágl, 6.6.2017

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