Jan Šinágl angažovaný občan, nezávislý publicista

   

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„Komunismus znamená v pravém a úplném smyslu bludné učení, že nikdo nemá míti žádné jmění, nýbrž aby všechno bylo společné, a každý dostával jenom část zaslouženou a potřebnou k jeho výživě. – Bez všelijakých důkazů a výkladů vidí tedy hned na první pohled každý, že takové učení jest nanejvýš bláznovské, a že se mohlo jen vyrojiti z hlav několika pomatených lidí, kteří by vždy z člověka chtěli učiniti něco buď lepšího neb horšího, ale vždy něco jiného než je člověk.“

Karel Havlíček Borovský ve svém časopise „SLOVAN“ 26.7.1850


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Jan Šinágl,
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In einem Focus-Online-Interview vom 30.03.2019 wird der ewige Gast im EU-Parlament Bernd Posselt als “unkaputtbarer Eurobomber” bezeichnet. Das trifft sicher auf seine markante Statur und sein nicht gerade zimperliches Auftreten gegenüber politisch Andersdenkenden zu. Dass er es dabei mit der Wahrheit nicht immer so ganz genau nimmt, zeigte sich nicht zuletzt darin, dass das Landgericht München in einem Urteil per einstweiliger Verfügung dem Vereinsjournal der Sudetendeutschen Landsmannschaft “Sudetendeutsche Zeitung” 2018 falsche Behauptungen über den ehemaligen tschechischen Ministerpräsidenten Vaclav Klaus und AfD-Politiker Petr Bystron untersagte.

Mit derartigen falschen Anschuldigen hatte der Bundessprecher und Vorsitzende der Sudetendeutschen es bereits im Vorjahr geschafft, einen Stand der AfD beim Pfingsttreffen zu verhindern und auch das Auftreten des konservativen Witikobundes untersagte er seit mehreren Jahren beim traditionellen Jahrestreffen der Sudetendeutschen. Aber, wie betont Posselt im Focus-Interview: Dabei gilt wohl einschränkend, sie müssen nur Meinung sein. Sonst bleibt auch von seinem beschworenen Pazifismus sprachlich nicht mehr viel übrig. Auseinandersetzungen werden wohl sonst dem so glänzenden Rhetoriker, der nie um eine Geschichte verlegen ist doch zu gefährlich. Dann gilt eben doch: Lieber ausgrenzen! Denn in seinem Focus-Online-Interview gibt er selbst zu, dass er sich mit Politikern, die in seinen Augen sind, nicht an einen Tisch setze. Wie man aber dann auf Augenhöhe so eine Debatte führen will, das bleibt sein Geheimnis.

Auch als der jüngste Antrag der AfD im Bayrischen Landtag zur sudetendeutsch-tschechischen Vergangenheitsaufarbeitung von allen Altparteien als “revanchistisch” abgelehnt wurde, da schwieg der Landsmannschaftssprecher beflissentlich. Dabei war es Bernd Posselt selbst, der zu Zeiten Edmund Stoibers die berüchtigten Benes-Dekrete auf den Müllhaufen der Geschichte verbannen wollte. Doch wie heißt es  im Volksmund richtig: „Wes Brot ich ess’, des Lied ich sing!” oder im Stil eines anderen konservativen Politikers: “Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.”

Heute schweigt der “Hobby-EU-Abgeordnete” Posselt dazu sehr laut, denn schließlich hat sich auch die überwiegende Mehrheit seiner Bayrischen Christsozialen von dieser unbequemen Forderung gegenüber den Tschechen verabschiedet.

Mag er ruhig auf seinem 7. Platz weiter von einem Einzug in das Europa-Parlament träumen und München mit seinen Plakaten ohne Konterfei erfreuen. Ein Verlust war und wird auch zukünftig die Nichtwahl Bernd Posselts 2019 für Europa nicht sein.

Und, wer übrigens anlässlich des 100-jährigen Märzgedenkens 2019 mit in Kaaden war, der konnte auch erleben, wie groß die Gefolgschaft, des einsam daherkommenden Hobbypolitikers Bernd Posselt ist.

 

Claus Hörrmann

Stellvertretender Vorsitzender und Pressesprecher

des Sudetendeutschen Landesverbandes Sachen e.V.

31.3.2019

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