Jan Šinágl angažovaný občan, nezávislý publicista

   

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„Komunismus znamená v pravém a úplném smyslu bludné učení, že nikdo nemá míti žádné jmění, nýbrž aby všechno bylo společné, a každý dostával jenom část zaslouženou a potřebnou k jeho výživě. – Bez všelijakých důkazů a výkladů vidí tedy hned na první pohled každý, že takové učení jest nanejvýš bláznovské, a že se mohlo jen vyrojiti z hlav několika pomatených lidí, kteří by vždy z člověka chtěli učiniti něco buď lepšího neb horšího, ale vždy něco jiného než je člověk.“

Karel Havlíček Borovský ve svém časopise „SLOVAN“ 26.7.1850


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Jan Šinágl,
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SDL D StatiMorgen werden 100 Jahre vergangen sein, seit der Versailess-Vertrag unterzeichnet wurde. Obwohl es sich um einen bedeutenden Vertrag handelte, der das politische System des Europa der Zwischenkriegszeit ausmachte, scheint es mir, dass es niemand  viel vorhalten moechte.

Von den einhundert Jahren ist jedoch klar, dass es kein guter Vertrag war - aber nach dem Kampf ist jeder ein General. Die Wahrheit ist, dass mehrere dieser "Generäle" damals gefunden wurden. Insbesondere haben die Briten und Amerikaner das Gefühl, dass es dem Frankreich nicht um Frieden, sondern um Rache geht - für den Krieg der eben vorbei wurde und für den Verlorenen im Jahr 1870. "Wir dürfen uns keine Feinde von Deutschen machen. Jetzt sind sie moeglich unten, aber niemand ist unten für immer.“ Präsident Woodrow Wilson und John Maynard Keynes, der Mitglied der britischen Delegation, der bei der Anhörung war und später als Ökonom berühmt wurde, kommentierten: „ Wenn wir die Ansicht akzeptieren dass Deutschland verarmt sein muss und seine Kinder verhungern müssen, wage ich zu sagen, dass die Rache auf sich nicht warten lässt.“

Es ist bekannt, dass das gesamte Versailess-System endgültig zusammengebrochen ist. Wir Tschechen erinnern uns also daran, dass unser Land in den letzten beiden Akten dieses Zusammenbruchs eine wichtige und äußerst tragische Rolle gespielt hat.

Der erste Akt war das Münchner Abkommen, das die europäischen Supermächte uns auferlegten. Außerdem mit Argument, dass wir, wenn wir den Rückzug des Sudetenlandes militärisch verteidigen würden, wären wir die Rechtsangreifer. Aus tschechischer Sicht wird diese Tatsache als Ungerechtigkeit und Verrat interpretiert. Aus moralischer Sicht ist diese Interpretation durchaus gerechtfertigt, aber die alte Wahrheit ist, dass Gerechtigkeit und Recht nicht immer Hand in Hand gehen. Es muss gesagt werden, dass die Forderung nach dem Rücktritt des Sudetenlandes zunächst einer (wenn auch verzerrten und unbeabsichtigten) Auslegung von Paragraph 86 des Versailess-Vertrags entsprach, in der die Unterzeichner der Tschechoslowakei (Benes und Kramar) bereits 1919 die Freibrief-Vereinbarung unterzeichnet hatten, um über die nationalen Fragen der Neugebildeten Staates zu entscheiden (Der tschechoslowakische Staat… verabschiedet die Bestimmungen, die diese Mächte für notwendig erachten werden, um die Interessen jener Einwohner der Tschechoslowakei zu schützen, die sich von der Mehrheit der Bevölkerung nach Rasse, Sprache oder Religion unterscheiden) - natürlich ist das Wort "werden" das Schlüsselwort  und zweitens das Bild der Vrleidungl der westlichen Politiker von der Tatsache, dass die Tschechoslowakei Versprechungen nicht einhielt, um die nationale Frage durch kantonale Abmachung nach schweizerischem Vorbild zu gestalten, in der Beneš, der Präsident von 1938, von 1918 bis 1919 als tschechoslowakischer Unterhändler fungierte.

Die zweite und letzte Tat des Versailess-Truerspiels war der endgültige Zusammenbruch des gesamten Systems am 15. März 1939: Nachdem Chamberlain es bereits erkannt hat und versucht hatte, einen viel härteren Kurs gegen Deutschland einzuschlagen - aber es war unwiederbringlich spät.

Wenn man es vergleicht, ist es in der Tat kein Wunder, dass der Jahrestag der Unterzeichnung des Versailess-Vertrags nicht gefeiert wird: Es gibt nichts zu feiern. Es war ein bedeutender, aber sehr schlechter Vertrag, der in seinen Konsequenzen nicht nur die Zerstörung und das Leid Europas mit sich brachte.

Karel Oliva, Lidové Noviny (Volkszeitung), Poslední slovo (Das letzte Wort), 27. Juni 2019

* * *

P.S.

Jan Masaryk: "Wenn Papa wüsste, was er tut, müsste er sich heute bei den Habsburgern entschuldigen." J.Š.

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