Jan Šinágl angažovaný občan, nezávislý publicista

   

Citát dne

„Komunismus znamená v pravém a úplném smyslu bludné učení, že nikdo nemá míti žádné jmění, nýbrž aby všechno bylo společné, a každý dostával jenom část zaslouženou a potřebnou k jeho výživě. – Bez všelijakých důkazů a výkladů vidí tedy hned na první pohled každý, že takové učení jest nanejvýš bláznovské, a že se mohlo jen vyrojiti z hlav několika pomatených lidí, kteří by vždy z člověka chtěli učiniti něco buď lepšího neb horšího, ale vždy něco jiného než je člověk.“

Karel Havlíček Borovský ve svém časopise „SLOVAN“ 26.7.1850


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Jan Šinágl,
předseda SODALES SOLONIS o.s.

Nejnovější komentáře

  • 14.06.2018 00:11
    Tak hlavně, že považujete za nutné psát si do nicku v ...

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  • 13.06.2018 00:09
    Jendo, máš to dobrý! Vždy se poučím a najdu něco nového.

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  • 11.06.2018 17:14
    lokaj šinágl cpe práskače babyše všude - to je na ...

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  • 10.06.2018 17:11
    Pane Šinágl, jako zámečník asi nejste schopen pochopit ...

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  • 10.06.2018 13:04
    Kde jsou všichni ti demokraté? Proč se tu tak masivně, bez ...

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  • 10.06.2018 12:48
    Chováš se jako spící agent, ktetý dostal po 30 letech příkaz ...

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Deutsche Artikel

Mitteilungsblatt der Sudetendeutschen Landsmannschaft für Heimat, Recht und Frieden.

Heimat, weil wir wissen, was heimatlos heißt. Recht, weil wir Rechtlosigkeit erlebt haben. Friede, weil nur der Friede Heimatrecht garantiert.

„Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

Ihr Besuch in Auschwitz war sehr beeindruckend. Er hat abermals gezeigt, dass Deutschland für eine dauernde Aussöhnung mit bester Nachbarschaft steht. Doch uns Vertriebenen wird immer noch die Schuld an den dort gedachten Opfern auferlegt. Aus diesem Grunde wäre es uns ein großes Anliegen, wenn Sie nun nach diesem Gedenkakt die überfällige Opfergleichbehandlung einleiten würden. Deshalb möchte ich anregen und Sie bitten, nehmen Sie künftig auch an Gedenkstunden für Opfer der Vertreibung teil. Derartige Gedenkstunden böten Ihnen die Gelegenheit, Ihre Kollegen aus den betreffenden Nachbarstaaten mit einzuladen. Diese hätten dann die Möglichkeit, so wie von Ihnen praktiziert, ihren Willen der Versöhnung mit ihren betroffenen Nachbarn ebenfalls überzeugend darzulegen.

Sinagl_justice_cz„Ohne die Wahrheit über unsere Vergagenheit können wir nicht durch ihr Weg in die Zukunft gehen.“

Die Problematik tschechischen Deutschen aus dem Sicht eines Tschechschweizers (Jahrgang 1952) und ihr Eifluss auf die tschechische Gesellschaft in Vergangenheit, Gegenwart und in der Zukunft.

 

In der vergangenen Woche wurden in Dobrenz drei weitere Schädel von deutschen Zivilsten entdeckt. Dabei gibt es in Tschechien hunderte von Massengräbern mit Opfern der Gewalttaten der  Nachkriegszeit.  Wird es  am Ende überall Exhumierungen geben?

Die überregionale Prager Tageszeitung "Lidove noviny" hat einen Bericht über eine Initiative von drei tschechischen Bürgern veröffentlicht, die beim Innenministerium einen Registrierungsantrag für die "Sudetendeutsche Landsmannschaft in Böhmen, Mähren und Schlesien" eingereicht hatten. Der Antrag wurde am 12. 8. 2009 einschließlich des Satzungsentwurfs gestellt. Das Innenministerium wies die Registrierung ab und nun hat das Prager Stadtgericht die Entscheidung der Behörde aufgehoben.

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SDL CZNach Zustellung des Urteils (rozsudku) des Prager Amtsgerichtes wurde die Vereinigung der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Böhmen, Mähren und Schlesien registriert und wir beginnen nun mit vereinten Kräften zu arbeiten.

 

Einige davon sind bekannt, diese werden wir vollständigkeitshalber nur kurz erwähnen. Die unbekannten bzw. weniger bekannten wollen wir detailierter erklären. Eine Ausnahme ist  der nationale Mythos über die Ära nach der Schlacht am Weißen Berg, den der Staat als Doktrin übernahm. Davon zeugt seine Projektion in die Begründung der ersten Landreform, indem die nationale Verungünstigung als Kompensation für das angebliche Leid der Tschechen nach Weißen Berg dargestellt wurde. Ferner die Behauptung,  dass  im Jahre 1938 die Tschechen aus dem Sudetenland vertrieben worden seien, die der tschechoslowakische Staat trotz ihrer  offensichtlichen Unwahrheit übernahm (und unterstützte mit einer unwahren Zahl von 800 000 Flüchtlingen aus dem abgetretenen Gebiet bis zum 12.10.1938), bis sie zum nationalen Mythos wurde. Hier handelt es sich primär um unwahre Doktrinen, die zweckgerichtet falsch dargestellt wurden  und zu nationalen Mythen transformiert wurden.

 

Sudetsti_Nemci_1Bára Procházková, RESPEKT, 17.04.2011

Ein Gespräch mit dem Regisseur David Vondraček über seinen neuesten Dokumentarfilm „Sag mir, wo die Toten sind“  über die Vertreibung der Sudetendeutschen

Also, werden Sie uns sagen, wo die Toten sind?

In den ersten Nachkriegsmonaten starben bei uns ca. 30 bis 40- tausend Sudetendeutsche. Davon wurden etwa achttausend erschlagen, der Rest starb infolge einer Krankheit, wie z.B. Typhus, Unterernährung oder Traumata, oft schon hinter der Grenze in Deutschland oder Österreich. Wenn wir die Orte, wo die Gräber bereits gekennzeichnet wurden , wie z B. In Pohořelice, Teplice n.M., oder Postoloprty nicht mit einbeziehen, so verbleiben ca. dreitausend Menschen, deren Reliquien irgendwo auf den tschechischen Wiesen und Heinen verstreut sind. Es gibt unbekannte Massengräbern mit –zig Toten und  hunderte weitere Stellen,  wo jeweils weniger als 20 Tote liegen. Die meisten davon im Adlergebirge und in Nordböhmen.

ČT 2 (Tschechisches Fernsehen 2), Donnerstag 28. April 2011, 20:05 – bis 21:05 Uhr

Tschechischer Dokumentationsfilm: “Kriegsecho: Sag mir wo die Toten sind“

Der Dokumentationsfilm von David Vondráček – ebenso sein vorheriger  Film „Töten auf tschechisch“ –  fahndet nach Verbrechen während der so genannten wilden Vertreibung von Deutschen in der Zeit unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Zeugenaussagen bestätigen, dass überwiegend von  Mitgliedern der wilden Revolutionsgarden an unterschiedlichsten Orten Verbrechen an Zivilisten begangen wurden.  Der Autor findet Spuren von Massengräbern in denen die Opfer der damaligen Unrechtzeit verscharrt wurden. Am Anfang des Films wird an das Massaker bei Welboth bei Teplitz erinnert, der nächste Abschnitt befasst sich mit den Vorfällen in Suchenthal bei Luschnitz ab. Die Sequenz aus dem Prager Straschkau rekapituliert ungeheuerliche Ereignisse zu denen es im Juni 1945 im hiesigen Kino Vesna gekommen ist.

 

„Neue Menschlichkeit“ verkündete er 1945, daraus wurde die Vertreibung der „odsun“, der Sudetendeutschen. Jirí Gruša stürzt nun mit einer polemischen Biographie Edvard Benes vom Sockel.

Tschechien ehrt den Staatsmann, der zweimal Präsident der Tschechoslowakei war, mit einem Standbild vor dem Außenministerium in Prag. Kennt das Volk heroischer Humanisten und tapferer Glaubenskämpfer wie Jan Hus wirklich keine besseren Helden? In Prags herrlicher Altstadt wirkt dieser Benes, der im Mai 1945 per Dekret mehr als zwei Millionen Deutsche vertreiben ließ, wie ein Relikt aus kommunistischer Zeit. Schließlich hatte Benes die Sowjetunion als Verbündeten der Tschechen schon 1938 ins Spiel gebracht, kehrte 1945 mit russischen Truppen im Triumph von Osten ins Vaterland zurück und ermöglichte im Februar 1948 die Machtübernahme der Kommunisten.