Jan Šinágl angažovaný občan, nezávislý publicista

   

Citát dne

„Komunismus znamená v pravém a úplném smyslu bludné učení, že nikdo nemá míti žádné jmění, nýbrž aby všechno bylo společné, a každý dostával jenom část zaslouženou a potřebnou k jeho výživě. – Bez všelijakých důkazů a výkladů vidí tedy hned na první pohled každý, že takové učení jest nanejvýš bláznovské, a že se mohlo jen vyrojiti z hlav několika pomatených lidí, kteří by vždy z člověka chtěli učiniti něco buď lepšího neb horšího, ale vždy něco jiného než je člověk.“

Karel Havlíček Borovský ve svém časopise „SLOVAN“ 26.7.1850


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„Lepší je být zbytečně vyzbrojen než beze zbraní bezmocný.“

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Jan Šinágl,
předseda SODALES SOLONIS o.s.

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Deutsche Artikel

... 15 Millionen Ostdeutsche wurden ab 1944 aus ihrer angestammten Heimat vertrieben, fast 2,5 Millionen kamen dabei ums Leben oder wurden von den Vertreiberstaaten getötet. Bereits fünf Jahre später, am 5. August 1950, verabschiedeten die Betroffenen die „Charta der Heimatvertriebenen“. Zu diesem Anlass referierte Arnulf Baring über das Schicksal der Vertriebenen in Gegenwart und Vergangenheit am 3. November in Dissen. Eingeladen wurde er von der CDU-Mittelstandsvereinigung. Deren stellvertretender Vorsitzender hatte neben seinem eigenen Vertriebenenhintergrund vor allem aus einem Grund zu der Veranstaltung gerufen. ...

Hampl_Alois_1_220910In den Texten fällt mir auf, daß nach "bösen" (Parteimitglieder) und nach "guten"(Nichtparteimitglieder) Deutschen sortiert wird. Es ist bekannt, daß Hitlers Parole vor 1938, "Befreiung der Deutschen aus tschechischer Bevormundung und Unterdrückung", nach dem Einmarsch der deutschen Soldaten zu euphorischer Begeisterung führte und viele der NSDAP beitraten, was viele später bereuten, als sie erkannten, wie sie von Hitler belogen wurden.

Klaus_DDas Leid der Sudetendeutschen ist nun auch an der Moldau Thema. Allein der Staatschef murrt.

Dobronin, Postoloprty, Podborany: Die einzelnen Namen sind immer mehr Schall und Rauch. Sie reihen sich ein in eine immer länger werdende Liste tschechischer Orte, an denen in den vergangenen Jahren Massengräber ermordeter Deutscher entdeckt wurden.

Bei Dobronin in der Nähe von Jihlava (Iglau) könnte noch ein weiteres Grab von massakrierten Deutschen liegen. Außer der Grabstätte auf der Budinka-Wiese, in der die sterblichen Reste von 13 Opfern entdeckt wurden, verbirgt der Boden bei der Eisenbahnstrecke in der Nähe des Goldenen Baches vielleicht noch weitere Leichen.

Ein Augenzeuge beschreibt die Ereignisse vom 26.5.1945 (Alfred Paul)

Es geschah am Vormittag des 26.5.1945. Ich war bei meiner Schwester in Nová Ves. Plötzlich kamen einige tschechische Partisanen, sie untersuchten das Haus und nahmen alles mit, was ihnen wertvoll vorkam. Mir ordneten sie an, mich in der Schule registrieren zu lassen. Ohne jeglichen Verdacht ging ich mit ihnen und dachte dabei, es muss so sein. Unterwegs wurde die ganze männliche Bevölkerung gefangen und eingeordnet. Die Gesichter der Frauen, die uns befolgten, waren blass vor Angst und erschüttert. Ich kannte nicht den Grund.  Ich wunderte mich nicht einmal deswegen, dass wir wie Schwerverbrecher bewacht wurden und wir mussten unsere eigenen, sowie die gestohlenen Kleidungsstücke tragen. Auch meine eigene Aktentasche durfte ich persönlich abgeben.

Am 26. 5. 1945 wurden von den tschechischen Partisanen in Nová Ves ermordet:

Nähere Angaben zur Strafausübung konnte man nicht feststellen, da es keine Augenzeugen gibt, die in Orlické Záhoří oder Černá Voda wohnen.

Das Amtsgericht in Prag verhandelt die Verwaltungsklage der Sudetendeutschen Landsmannschaft gegen den Beschluss des Innenministeriums über die Ablehnung ihrer Registrierung - Pressenachricht

19.01.2011 Süddeutsche Zeitung

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Bislang galt in Tschechien die Gewalt gegen Sudetendeutsche als Tabuthema. Das ändert sich. Ein Beispiel ist das Massaker im Elementenwald im Juni 1945.

Schüler präsentieren in Postoloprty eine Ausstellung über die Nachkriegszeit – Massaker

Schüler des Gymnasiums von Louny in Postoloprty stellten ihre Aussttellung über die dortigen Nachkriegszeit-Massaker von hunderten Sudetendeutschen vor. Noch vor einigen Jahren, sagte Ondrej Matejka von der Gruppe Antikomplex, seien mit diesem Thema große Emotionen verbunden gewesen. Heute sind die Leute weit mehr offen für Diskussionen.