Jan Šinágl angažovaný občan, nezávislý publicista

   

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Kalendář událostí

čt srp 13 @08:30 -
OS Trutnov Pavel Wonka

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Citát dne

„Komunismus znamená v pravém a úplném smyslu bludné učení, že nikdo nemá míti žádné jmění, nýbrž aby všechno bylo společné, a každý dostával jenom část zaslouženou a potřebnou k jeho výživě. – Bez všelijakých důkazů a výkladů vidí tedy hned na první pohled každý, že takové učení jest nanejvýš bláznovské, a že se mohlo jen vyrojiti z hlav několika pomatených lidí, kteří by vždy z člověka chtěli učiniti něco buď lepšího neb horšího, ale vždy něco jiného než je člověk.“

Karel Havlíček Borovský ve svém časopise „SLOVAN“ 26.7.1850


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„Lepší je být zbytečně vyzbrojen než beze zbraní bezmocný.“

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Jan Šinágl,
předseda SODALES SOLONIS o.s.

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Deutsche Artikel

Bei Dobronin in der Nähe von Jihlava (Iglau) könnte noch ein weiteres Grab von massakrierten Deutschen liegen. Außer der Grabstätte auf der Budinka-Wiese, in der die sterblichen Reste von 13 Opfern entdeckt wurden, verbirgt der Boden bei der Eisenbahnstrecke in der Nähe des Goldenen Baches vielleicht noch weitere Leichen.

Ein Augenzeuge beschreibt die Ereignisse vom 26.5.1945 (Alfred Paul)

Es geschah am Vormittag des 26.5.1945. Ich war bei meiner Schwester in Nová Ves. Plötzlich kamen einige tschechische Partisanen, sie untersuchten das Haus und nahmen alles mit, was ihnen wertvoll vorkam. Mir ordneten sie an, mich in der Schule registrieren zu lassen. Ohne jeglichen Verdacht ging ich mit ihnen und dachte dabei, es muss so sein. Unterwegs wurde die ganze männliche Bevölkerung gefangen und eingeordnet. Die Gesichter der Frauen, die uns befolgten, waren blass vor Angst und erschüttert. Ich kannte nicht den Grund.  Ich wunderte mich nicht einmal deswegen, dass wir wie Schwerverbrecher bewacht wurden und wir mussten unsere eigenen, sowie die gestohlenen Kleidungsstücke tragen. Auch meine eigene Aktentasche durfte ich persönlich abgeben.

Am 26. 5. 1945 wurden von den tschechischen Partisanen in Nová Ves ermordet:

Nähere Angaben zur Strafausübung konnte man nicht feststellen, da es keine Augenzeugen gibt, die in Orlické Záhoří oder Černá Voda wohnen.

Das Amtsgericht in Prag verhandelt die Verwaltungsklage der Sudetendeutschen Landsmannschaft gegen den Beschluss des Innenministeriums über die Ablehnung ihrer Registrierung - Pressenachricht

19.01.2011 Süddeutsche Zeitung

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Bislang galt in Tschechien die Gewalt gegen Sudetendeutsche als Tabuthema. Das ändert sich. Ein Beispiel ist das Massaker im Elementenwald im Juni 1945.

Schüler präsentieren in Postoloprty eine Ausstellung über die Nachkriegszeit – Massaker

Schüler des Gymnasiums von Louny in Postoloprty stellten ihre Aussttellung über die dortigen Nachkriegszeit-Massaker von hunderten Sudetendeutschen vor. Noch vor einigen Jahren, sagte Ondrej Matejka von der Gruppe Antikomplex, seien mit diesem Thema große Emotionen verbunden gewesen. Heute sind die Leute weit mehr offen für Diskussionen.

 

Leserbrief zu dem Artikel "Seehofer will besseres Verhältnis in Tschechien", Ausgabe vom 21.12.2010
mit der Bitte um Veröffentlichung.

Der kollektive Blick nach Vorne erscheint bestechend dynamisch. Seehofer und seine Gastgeber an der Moldau mögen sich auf die Schultern klopfen, weil es ihnen gelungen ist, den zündstoffbeladenen Namen "Benes" bei ihrem Treffen auszuklammern.

Necas_Pinocchio_des_Tages_12-2010

 

Tagesblatt Dezember 2010

Bayerischer Premierminister in Prag – ein hoffnungsvoller Weg führt nur über die Verarbeitung unserer Nachkriegsvergangenheit vorwärts.

Jiří Louda: „Vor unserer Geschichte können wir nicht wegrennen.“

Anlässlich der heutigen Pressekonferenz im Regierungsbüro wurde nicht das gesagt, was gesagt werden sollte, man kann sie aber trotzdem positiv beurteilen. Es war der erste Besuch des Premierministers des größten Bundeslandes der BRD seit dem Ende des 2. Weltkriegs. HIER können Sie die ganze Aufzeichnung der Konferenz in deutsch hören (tschechisch im Hintergrund) und HIER die Fotogallerie besuchen. Ungefähr 45 Medienvertreter (Presse, Rundfunk und TV) aus den deutschsprachigen Gebieten und 15 von der tschechischen Seite (vorwiegend Fotografen) nahmen daran teil. Es wurden nur drei Fragen bewilligt. Die deutschen Teilnehmer stellten keine Fragen.