Jan Šinágl angažovaný občan, nezávislý publicista

   

Citát dne

„Komunismus znamená v pravém a úplném smyslu bludné učení, že nikdo nemá míti žádné jmění, nýbrž aby všechno bylo společné, a každý dostával jenom část zaslouženou a potřebnou k jeho výživě. – Bez všelijakých důkazů a výkladů vidí tedy hned na první pohled každý, že takové učení jest nanejvýš bláznovské, a že se mohlo jen vyrojiti z hlav několika pomatených lidí, kteří by vždy z člověka chtěli učiniti něco buď lepšího neb horšího, ale vždy něco jiného než je člověk.“

Karel Havlíček Borovský ve svém časopise „SLOVAN“ 26.7.1850


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Jan Šinágl,
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Das alte Jahr vergeht, ein neues zieht herauf. 2018 wird eine Etappe des großen Erinnerns. 1918, 1938, 1948 und 1968 – die Jahreszahlen mit der 8 am Schluss sind markante Daten, besonders für Sudetendeutsche.

Der Erste Weltkrieg (1914-18), an dessen Ende der Untergang Österreich-Ungarns stand, sollte der Krieg sein, der alle Kriege beendet. Die Hoffnung hat getrogen. Es war der Krieg, der Wladimir Iljitsch Lenin die Gelegenheit bot, in Russland jene Diktatur zu errichten, unter deren Nachwirkungen der Osten des Kontinents noch heute leidet. Der „Krieg in den Köpfen“ (Historiker Gerd Krumeich) tobte noch Jahrzehnte weiter. Auch München 1938 ist, wenn man so will, eine Folge von 1918, und letztlich gehört auch der Prager Umsturz 1948, die kommunistische Machtübernahme, in diese Reihe.

Es bewahrheitet sich wieder der Abraham Lincoln zugeschriebene Satz: „Nichts ist endgültig geregelt, es sein denn gerecht geregelt!“ Man kann es drehen und wenden, wie man will: Viele Spannungen und Krisen von heute gehen auf ungerechte Friedensverträge von vor 100 Jahren zurück. Offenbar lag der schweizerische Historiker und Diplomat Paul Widmer richtig, als er 1993 formulierte, Europa habe zwar die Folgen des Zweiten Weltkriegs „leidlich“ bewältigt, laboriere aber weiter an denen des Ersten.

Die Deutschen aus Böhmen, Mähren und Schlesien werden das bestätigen können. Lügen und Manipulationen von tschechischer Seite haben seinerzeit zur Gründung der ČSR geführt, bei der man ihnen ihr Selbstbestimmungsrecht verweigerte. Das hat katastrophale Folgen für ganz Europa nach sich gezogen.

Die „Sudetenpost“ hat bereits in der November-Ausgabe an die letzten Tage der k.u.k.-Monarchie und den großen Umbruch in Prag 1918 erinnert. Sie wird in den kommenden Monaten erst recht thematisieren, woran letztlich ein gedeihliches Zusammenleben von Tschechen und Deutschen gescheitert ist: zum Beispiel an Demokratiedefiziten, an eklatanten Verstößen gegen den Minderheitenschutzvertrag, wie er den Nachfolgestaaten der Doppelmonarchie von der Friedenskonferenz auferlegt wurde.

Dr. Rudolf Hilf hat das in seiner Studie „Deutsche und Tschechen“ so dargestellt: „Nach 1918 wurde der Minderheitenschutz mehr für den Staat und gegen die Minderheiten ausgelegt als umgekehrt. In die deutschen Gebiete wurden …in großer Zahl tschechische Beamte geschickt, die dann eine ‚Minderheit‘ darstellten und für deren Kinder Minderheitenschulen errichtet wurden. Proteste der Deutschen fanden keine Stelle, wo sie ihr Recht hätten einklagen können.“ Alles vergessen?

Man möchte es annehmen, wenn man heute noch mit Elogen auf die „Musterdemokratie“ von Masaryk und Beneš konfrontiert wird. Deutsche Schulbücher und deutsche Medien haben, von wenigen Ausnahmen abgesehen, die tschechische Geschichtsschreibung kritiklos übernommen. Das wird sich auch im großen Gedenkjahr 2018 aufs Neue zeigen. Umso wichtiger ist die Existenz von Medien, die mutig dagegen halten.

von Gernot Facius

Sudetendeutscher Pressedienst (SdP)

Österreich

Wien, am 13. Dezember 2017

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