Jan Šinágl angažovaný občan, nezávislý publicista

   

Strojový překlad

Nejnovější komentáře

  • 28.02.2024 19:32
    Zkorumpované vedení Sokola je jen další ukázkou mravního ...

    Read more...

     
  • 28.02.2024 19:27
    Starostka Sokola Moučková by měla ve funkci skončit, míní ...

    Read more...

     
  • 28.02.2024 16:11
    „Loni se Stanislav sešel s generálním ředitelem Vězeňské ...

    Read more...

     
  • 28.02.2024 08:16
    Pražská burza oslabila, dolů ji táhl ČEZ... ceskenoviny.cz/.../...

    Read more...

     
  • 23.02.2024 10:34
    „Realisticky si musíme připustit, že Evropa pro Ukrajinu ...

    Read more...

     
  • 23.02.2024 10:33
    „Putin chce strach a tím mu dáváme co on chce.“ Premiérka ...

    Read more...


Portál sinagl.cz byl vybrán do projektu WebArchiv

logo2
Ctění čtenáři, rádi bychom vám oznámili, že váš oblíbený portál byl vyhodnocen jako kvalitní zdroj informací a stránky byly zařazeny Národní knihovnou ČR do archivu webových stránek v rámci projektu WebArchiv.

Citát dne

Karel Havlíček Borovský
26. června r. 1850

KOMUNISMUS znamená v pravém a úplném smyslu bludné učení, že nikdo nemá míti žádné jmění, nýbrž, aby všechno bylo společné, a každý dostával jenom část zaslouženou a potřebnou k jeho výživě. Bez všelikých důkazů a výkladů vidí tedy hned na první pohled každý, že takové učení jest nanejvýš bláznovské, a že se mohlo jen vyrojiti z hlav několika pomatených lidí, kteří by vždy z člověka chtěli učiniti něco buď lepšího neb horšího, ale vždy něco jiného než je člověk.

 


SVOBODA  NENÍ  ZADARMO

„Lepší je být zbytečně vyzbrojen než beze zbraní bezmocný.“

Díky za dosavadní finanční podporu mé činnosti.

Po založení SODALES SOLONIS o.s., uvítáme podporu na číslo konta:
Raiffeisen Bank - 68689/5500
IBAN CZ 6555 0000000000000 68689
SWIFT: RZBCCZPP
Jan Šinágl,
předseda SODALES SOLONIS o.s.

Login Form

NobelMit der Gründung der (Karls-) Universität in Prag (1348) als Reichsuniversität durch Karl IV. wurde ein wesentlicher Grundstein nicht nur für die wissenschaftliche Entwicklung Böhmens und Mährens sondern auch Deutschlands gelegt. Auch in der Neuzeit verdeutlichen Namen bekannter Mediziner /  Politikem / Schriftsteller / Erfinder / Theologen, die als Studenten und/oder als Professoren in Prag wirkten (A.Einstein / E.Mach / F.Kafka / M.Brod / C.A.Doppler), welchen Beitrag die seit 1654 in Karl-Ferdinand-Universität umbenannte Hochschule zum europäischen Geistes-/Wirtschafts-/Kulturleben leistete.

 

 

Neben der Universität entstand auch eine ’Deutsche Technische Hochschule’, die sich bald eines ebenso ausgezeichneten wissenschaftlichen Rufes erfreute.

Auch die mährische Landeshauptstadt Brünn verfügte sowohl über eine ’Deutsche Universität’, an der u.a. V. Kaplan und G. Hamel arbeiteten, als auch eine ’Deutsche Technische Hochschule’. Letztere ging 1843 aus der Abspaltung der im Jahre 1724 gegründeten ’Akademie der Ingenieurkunst’ aus der Universität Olmütz hervor. Die Universität Olmütz, an der u.a. G. Mendel studierte, geht auf eine im Jahre 1573 gegründete Jesuiten-Hochschule zurück.

Daneben existierte im gesamten Sudetengebiet ein ausgebautes (Fach-) Schulsystem mit einem flächendeckenden Gymnasialangebot und einer Reihe von Staatsgewerbeschulen / Sport und Turnschulen / Lehrerbildungsanstalten / Ingenieurschulen / Fachschulen (u.a. Textil / Glas / Ton-Keramik) / Landwirtschaftlichen Akademien, die Garanten einer prosperierenden Wirtschaft und eines beachtenswerten Kulturlebens waren.

Unbekannte sudetendeutsche Herkunft

Im Bewußtsein der Öffentlichkeit gelten beispielsweise folgende Persönlichkeiten entweder als Deutsche oder als Österreicher: Ralph Benatzky / Eugen v. Böhm-Bawerk / Marie v. Ebner-Eschenbach / Sigmund Freud / Ernst Mosch / Gustav Mahler / Josef M. Olbricht / Ferdinand Porsche// Josef von Radetzky / Joseph Ressel / Rainer M. Rilke / Oskar Schindler / Johann Schroth / Joseph Schumpeter / Leo Slezak / Vinzenz Prießnitz / Hans Tropsch / Albrecht v. Wallenstein/ / Franz Werfel. Daß sie aber streng genommen sudetendeutsch-böhmisch-mährischer Herkunft sind, ist in der Regel unbekannt. Dasselbe gilt auch für Nobelpreisträger, die aus diesen Regionen hervorgingen bzw. dort ihren familiären Hintergrund haben, weshalb sie hier einmal aufgezählt werden sollen. Zu bedenken ist, daß es den Nobelpreis erst seit 1901 gibt und viele Sudetendeutsche auch schon vorher nobelpreiswürdige Leistungen erbracht haben.

Suttner, Berta v. - geb. 09. Juni 1843 in Prag - Friedensnobelpreis 1905

Schriftstellerin/Friedensforscherin/Pazifistin. In ihrem international beachteten Roman ’Die Waffen nieder’(1889) beschrieb sie die Schrecken des Krieges und wurde eine prominente Vertreterin der Friedensbewegung. Gründerin (1891) und 1. Präsidentin der ’Österreichischen Gesellschaft der Friedensfreunde’ und Vizepräsidentin des ’Internationalen Friedensbüros’ (Rom/1891). Mitbegründerin ’Deutsche Friedensgesellschaft’ (1892). Vorbereitung der ’1. Haager-Friedenskonferenz’ (Den Haag/1899).

Jauregg (geb. Wagner) Julius v. - geb. 07. März 1857/Wels. Medizin-Nobelpreis 1927 Sein Großvater stammt aus Jägerndorf/Nordmähren. Medizinstudium in Wien. Habilitation 1885, (Psychiatrie und Nervenkrankheiten), Professor 1893. Durch die Herbeiführung von Fieberanfällen durch Malariaerreger gelang ihm die Behandlung Progressiver Paralyse (Malariatherapie/1917). Diese Methode wurde bis zum Aufkommen der Antibiotika eingesetzt.

Pauli, Wolfgang Ernst - geb. 25. April 1900 in Wien. Physik-Nobelpreis 1945; Vater (P., Wolfgang Joseph ) Professor in Prag. Patenonkel Ernst Mach.Physikstudium/München. Assistent des Nobelpreisträgers (1954) Max Born.. Zusammenarbeit mit Nils Bohr (Nobelpreisträger/1922). Professor/Hamburg(1923/28), Zürich(1928/35) und Princeton/USA(1936). Pauli’sches-Ausschlußprinzip.

Cori, Gerty (geb. Radnitz), - geb. 15.08.1896 in Prag - Medizin-Nobelpreis 1947

Cori, Carl Ferdinand - geb. 05.12.1896 in Prag - Medizin-Nobelpreis 1947; Beide studierten an der Deutschen Universität Prag Medizin. Forschungs- und Assistententätigkeiten an den Universitäten Wien und Graz. Auswanderung in die USA (1922). Professor Buffalo-NY. Identifikation des Glukose-1-phosphat (Cori-Ester) . Für die Entdeckung des Verlaufs des Glykogen-Stoffwechsel (Cori-Zyklus) erhielt das Ehepaar den Medizin-Nobelpreis.

Lorenz, Konrad - geb. 07.11.1903 in Wien - Nobelpreis für Physiologie oder Medizin 1973; Vater (L., Adolf - bekannter Orthopäde) aus Weidenau-Freiwaldau/Nordmähren. Promotion Medizin (1928) u. Zoologie(1933). Habilitation (1936). Verhaltensforscher (Hauptvertreter der Evolutionären Erkenntnistheorie). Gründung (1949) ’Institut für vergleichende Verhaltensforschung’. Direktor ’Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie’. Professor.

Jelinek, Elfriede - geb. 20.10.1946 in Mürzzuschlag - Literatur-Nobelpreis 2004

Vater J., Friedrich Chemiker aus Böhmen. Schriftstellerin (Gedichte/Romane/ Essays/ Hörspiele) mit provokant/blasphemisch/obszönen Stils und Inhalts.

Grünberg, Peter - geb. 08.05.1939 in Pilsen - Physik-Nobelpreis 2007.

1945 Tod des Vaters in tschechischer Haft. Nach Vertreibung Studium Universität/Frankfurt und TU/Darmstadt. Mitarbeiter Forschungszentrum/Jülich. Habilitation/Prof. Universität Köln. Entdeckung `Anti-Ferromagnetische-Kopplung’ (1986). Bahnbrechende Forschung zu Computerspeichertechnik/GMR-Effekt.

Koller, Karl - geb. 1857 in Schüttenhofen

Nach einem Medizinstudium und Tätigkeit am Universitätsklinikum in Wien, ging er über Aufenthalte in Utrecht und London nach New York(1888). Auf Hinweis von S. Freud unternahm er in der Augenchirurgie erfolgreiche Tier- und Eigenversuche mit Kokain zur Unterbrechung der natürlichen Reflexbewegungen der Augen. K. Koller gilt seither als Begründer der Lokalanästhesie in der Augenheilkunde. Er wurde mehrmals zum Nobelpreis für Medizin oder Physiologie nominiert. Als Anmerkung sei ergänzt, dass die Ehefrau des Literatur-Nobelpreisträgers

(1972) Heinrich Böll Annemarie, geb. Cech aus Pilsen gebürtig ist. (F. Herwig)

 

WITIKOBRIEF Mai 2012

1 1 1 1 1 1 1 1 1 1
Share

Komentovat články mohou pouze registrovaní uživatelé; prosím, zaregistrujte se (v levém sloupci zcela dole)