Jan Šinágl angažovaný občan, nezávislý publicista

   

Strojový překlad

Nejnovější komentáře

  • 19.03.2019 13:45
    Vždyť ale majitelé farmaceutických komplexů snad taky trpí ...

    Read more...

     
  • 19.03.2019 09:30
    Bohužel moc a peníze stále vítězí nad morálkou. Vydávají ...

    Read more...

     
  • 18.03.2019 23:00
    Ve světě to ale nikdo nikomu nezakázal. Proč to neodzkoušeli ...

    Read more...

     
  • 18.03.2019 18:07
    Dobrý den, to se musíte zeptat na onkologických pracovištích ...

    Read more...

     
  • 18.03.2019 16:55
    Dobrý den, když není zájem o metodu pana Fortýna v ČR, proč se ...

    Read more...

     
  • 17.03.2019 18:16
    Jinak co je to za úchyla co vám tady permanentně dává najevo ...

    Read more...


Portál sinagl.cz byl vybrán do projektu WebArchiv

logo2
Ctění čtenáři, rádi bychom vám oznámili, že váš oblíbený portál byl vyhodnocen jako kvalitní zdroj informací a stránky byly zařazeny Národní knihovnou ČR do archivu webových stránek v rámci projektu WebArchiv.

Citát dne

„Komunismus znamená v pravém a úplném smyslu bludné učení, že nikdo nemá míti žádné jmění, nýbrž aby všechno bylo společné, a každý dostával jenom část zaslouženou a potřebnou k jeho výživě. – Bez všelijakých důkazů a výkladů vidí tedy hned na první pohled každý, že takové učení jest nanejvýš bláznovské, a že se mohlo jen vyrojiti z hlav několika pomatených lidí, kteří by vždy z člověka chtěli učiniti něco buď lepšího neb horšího, ale vždy něco jiného než je člověk.“

Karel Havlíček Borovský ve svém časopise „SLOVAN“ 26.7.1850


SVOBODA  NENÍ  ZADARMO

„Lepší je být zbytečně vyzbrojen než beze zbraní bezmocný.“

Díky za dosavadní finanční podporu mé činnosti.

Po založení SODALES SOLONIS o.s., uvítáme podporu na číslo konta:
Raiffeisen Bank - 68689/5500
IBAN CZ 6555 0000000000000 68689
SWIFT: RZBCCZPP
Jan Šinágl,
předseda SODALES SOLONIS o.s.

Login Form

Deutsche Artikel

Kadan 1919

VOLKSBLATT: Tschechische Post verweigert Gedenkmarke für Massakeropfer

Eine Vielzahl von Gedenkveranstaltungen an die Ereignisse des 4. März 1919, die sich heuer zum 100. Mal jähren, steht vor der Tür – die zentrale SLÖ-SDL D StatiGedenkveranstaltung ist ja am kommenden Samstag um 11.30 Uhr in der Wiener Hofburg. Auch die kommende, am 7. März erscheinende „Sudetenpost“ widmet sich der Thematik:

Heimatverbliebene Landsleute der Bohemia Troppau sind mit ihrem Versuch gescheitert, die Tschechische Post zu einer privaten Briefmarke zu bewegen, die an das Geschehen am  4. März 1919 erinnert. Das staatliche Unternehmen bietet grundsätzlich die Möglichkeit, gegen Entgelt solche Marken herauszugeben. Sie müssen bestimmten technischen Anforderungen entsprechen. Die Mindestanzahl solcher Briefmarken beträgt 15 000 Stück, zusammen mit dem Entwurf käme ein Gesamtpreis von umgerechnet rund 16000 Euro zustande. „Unsere Idee war“, schreibt Lm. Richard Neugebauer, „dass unsere Vereine die Marken mit einer kleinen Ermäßigung kaufen, sie zwei bis drei Jahre verwenden und so mit jedem frankierten Brief helfen, die Erinnerung zu erhalten.

SDL D StatiEreignisse im Zusammenspiel zu einer Tragödie

Es ist ein Stereotyp offizieller Geschichtsdarstellungen, das die Ursachen der  menschenverachtenden Vertreibung der deutschsprachigen Altösterreicher aus den böhmischen Ländern ausschließlich bei den „deutschen Nazis“ verortet. Das  kann man so nicht stehen lassen: Diese haben zweifellos das Klima im so genannten „Protektorat Böhmen und Mähren“ vom März 1939 bis April 1945 durch ihre Verbrechen vergiftet. Das allein war aber niemals die Ursache für das Jahrhundertverbrechen von Edvard Beneš & Co., nämlich die Vertreibung, Beraubung von drei Millionen deutschsprachigen Altösterreichern und der Ermordung von mehr als 240.000 von ihnen.

Getrieben vom neu erwachten slawischen Ultra-Nationalismus forderte bereits der Slawenkongress 1848 die Aussiedlung aller „Deutschen“ aus Böhmen (gemeint waren die deutschsprachigen Österreicher), die bis 1913 in Böhmen bei fast 40 % der Bevölkerung, für geschätzte 60 % des Steueraufkommens und 70 % der Industrie verantwortlich waren. In den Friedens-Diktat-Verhandlungen 1919 in St. Germain versuchten die Tschechen (dort aufgrund der tschechischen Deserteurs-Legion auf der Siegerseite) unter dem ehemaligen österreichischen Reichsratsabgeordneten, britischen Spion und Hochverräter Prof. Dr. Tomáš Masaryk nochmals und mit Nachdruck die Vertreibung der „Deutschen“ (gemeint waren wieder die deutschsprachigen Österreicher Böhmens) bei der siegreichen Entente/ den Alliierten, durchzusetzen. Da das nicht gelang, griffen Masaryk & Co. zum Mittel der „Entgermanisierung“.

Kadan 1919Die Kommission „hat das Recht angewandt, ohne Grundangabe die Herausgabe dieser Briefmarke nicht zu empfehlen.“Kadan 2019

Zur hundertjährigen Wiederkehr des 4. März 1919 wollte die Heimatgruppe BOHEMIA Troppau bei der tschechischen Post eine Gedenkmarke auflegen lassen. Wie es Ihnen dabei ergangen ist, schildert Richard Neugebauer wie folgt:

Das Jahr 2018 war in Tschechien im Zeichen der großzügigen Feier. Hundertjähriges Jubiläum der Gründung der Tschechoslowakei brachte eine regelrechte patriotische Welle. Für objektive Urteile und andere Meinung gab es keinen Platz.

Von Gernot Facius

Die Vereinten Nationen, die so einig nicht sind, wie ihr Name suggeriert, haben einen Pakt geschmiedet, der die Spaltung der Weltorganisation weiter vertieft. Mit dem Vertragswerk unter dem harmlos anmutenden Titel „Globaler Pakt für eine sichere, geordnete und reguläre Migration“ wird vor allem die Vermischung der Begriffe Zuwanderung und Asyl auf die Spitze getrieben.

Den Lesern der „Sudetenpost“, wie überhaupt Menschen, die Vertreibung und Flucht persönlich erlebt haben, wird man Mitgefühl mit den armen Teufeln nicht absprechen können, die vor Gewalt und Armut in ihren Heimatländern fliehen. Aber aus vielen Wortmeldungen spricht die Sorge, dass eine Grauzone rechtlicher Unverbindlichkeit geschaffen wird, die aber, wie Völkerrechtler zu bedenken geben, dennoch den Eindruck der Verbindlichkeit erweckt.