Jan Šinágl angažovaný občan, nezávislý publicista

   

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  • 02.03.2021 08:33
    Jak rikame v Indii; Atcha! Asi vis, nesetkava se muj ...

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    Vážený pane Šinágle, jak je vidět, oba dva uctíváme ty správné ...

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  • 01.03.2021 17:24
    Pane Šinágle, jsem hltavým způsobem nucen číst Vaše články. Jsem ...

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  • 01.03.2021 09:27
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Citát dne

„Komunismus znamená v pravém a úplném smyslu bludné učení, že nikdo nemá míti žádné jmění, nýbrž aby všechno bylo společné, a každý dostával jenom část zaslouženou a potřebnou k jeho výživě. – Bez všelijakých důkazů a výkladů vidí tedy hned na první pohled každý, že takové učení jest nanejvýš bláznovské, a že se mohlo jen vyrojiti z hlav několika pomatených lidí, kteří by vždy z člověka chtěli učiniti něco buď lepšího neb horšího, ale vždy něco jiného než je člověk.“

Karel Havlíček Borovský ve svém časopise „SLOVAN“ 26.7.1850


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Jan Šinágl,
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Deutsche Artikel

… Die Bevölkerung von Citov hatte es ihnen zu verdanken, dass niemand aus dem Dorf - mit Ausnahme derjenigen, die in Deutschland Zwangsarbeit verrichten mussten – während des zweiten Weltkrieges ums Leben kam. … Beide Söhne wurden getötet: Peter am 24. Januar 1945 in Ostpreussen bei Kaliningrad und Heinrich am 8. Mai 1945 in Zámrsk! … Nicht weniger traurig war auch das Schicksal der weiteren Familienangehörigen. Soldaten, „Partisanen“ und einige lokale Einwohner begannen das Schlossgebäude auszuplündern und seine Einrichtungen zu zerstören. 

***

Die in Mittelmähren gelegene Gemeinde Citov hatte ab Ende der zwanziger Jahre des 19. Jahrhunderts neue Eigentümer. Es handelte sich hierbei um die Familie Pauspertl von Drachenthal, die nach der Aufhebung des Olmützer Dominikanerklosters durch Josef II. (1782) das Gut für 79 590 Gulden erwarb. An der Stelle des alten Barockschlosses hat Tobias Pauspertl (1813 – 1852) in den Jahren 1844 – 1846 durch Baumeister Ferdinand Rosa aus Kroměříž ein neues Schloss im Empirestil errichten lassen. Dieses steht noch heute und ist ein typisches Beispiel für einen kleineren, ländlichen Herrschaftssitz aus der Mitte des vorletzten Jahrhunderts.

Am 31.10.1869 hat sich die Erbin des Herrengutes Paula Pauspertl von Drachenthal (1850 – 1908) in Wien mit Ritter Alois Hévin de Navarre (1825 -1900) vermählt. Dieser war Angehöriger eines alten französischen Adelsgeschlechtes, das über Deutschland nach Österreich-Ungarn eingewandert war. Alois erlangte den militärischen Grad eines Majors, bekleidete verschiedene militärische Funktionen und war Mitglied der persönlichen Leibgarde von Kaiser Franz Josef I., mit dem er, als der zukünftige Kaiser noch im Rang eines Erzherzoges war, in der zweiten Hälfte der 40er Jahre des 19. Jahrhunderts gemeinsam an Manövern des 3. Dragonerregimentes teilnahm.

Liebe Freunde,

ich sende Ihnen für Ihre Information die neue Übersicht um die Rehabilitation und die Entschädigung der Flüchtlingen aus der DDR:

Rehabilitation und Entschädigung sind fertig – zusammen 41 Personen:

Wir wünschen dieser historischen Wirklichkeit gleichzeitig, dass sie in guter Hut bleibt und in den nächsten 77 Jahren nicht umgeschrieben wird. Tragen Sie dazu bei.

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Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde,

     die Karte, die Sie heute erhalten ist schon deshalb singulär, weil wir sie bisher überhaupt noch nicht verschickt hatten. Dennoch ist sie unerlässlich, will man im Vertreibungsvorgang der Deutschen in Europa überhaupt die Übersicht behalten. Erst wenn man aus Mitteleuropa ins angrenzende Europa hinausblickt, wie eben auf dieser Karte, wird das Chaos offenbar, das das zusammengebrochene Deutsche Reich und insbesondere das östliche Mitteleuropa erfasst hatte. Und weil sie so unerlässlich ist, um das ganze Geschehen einigermaßen sachlich zu erfassen, machen wir Sie heute in zwei Etappen mit diesem Kartenbild vertraut.

… Entgegennahme Von Zahlungen macht natürlich auch erpressbar. Das erfuhr Ed. Benesch im Jahre 1948. Zehn Jahre vorher, im Oktober 1938, hatte ihm der sowjetische Resident in Prag, Pjotr Zubow, 10.000 Dollar für die Flucht nach England übergeben. Die Quittung darüber sollte 1948 veröffentlicht Arden, falls sich Benesch weigern sollte, die Macht reibungslos an Gottwald zu übergeben. …

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Die ,,Pflege“ der Presselandschaft

Otto Normalverbraucher wundert sich bisweilen, wie schwer sich die Politik manchmal tut, um ganz eindeutige Missstände abzustellen. So war die Sudetenfrage eine der grossen offenen Wunden der Zeit nach dem l. Weltkrieg, in der sich dennoch über Jahre hinweg nichts tat. Warum das so war, erklärt ein Blick in die Tresore des csl. Aussenministeriums, das bis 1935 unter der Leitung von Eduard Benesch stand und danach in seinem Sinne weitergeführt wurde. Dort lagerten ganze Stapel von Quittungen über teils üppige Zahlungen an die interntionale Presse, deren Gunst auf diese Weise erkauft wurde.

Der tschechische Forscher Roman Honzík berichtete in einem ganzseitigen Interview der Zeitung „Mladá fronta Dnes“ die Ergebnisse seiner Arbeit mit dem (grenzüberschreitenden) deutsch-tschechischen Projekt „Enzedra“.

Er hat herausgefunden, daß die vertriebenen Sudetendeutschen andere Weizen- oder Kartoffelsorten züchteten als das heute der Fall ist. Es ist jetzt nicht so, daß z. B. die Erdäpfel aus dem Erzgebirge besser waren als das, was heute in Tschechien angebaut wird - sie waren in der Regel sogar viel kleiner. Im Unterschied zu den Produkten, die heute auf tschechischem Boden wachsen waren sie aber sehr standhaft und konnten das raue Klima der Region besser vertragen. Der „sudetendeutsche Weizen“ brauchte kaum Düngemittel und konnte selbst in der armen regionalen Erde auskommen.