Jan Šinágl angažovaný občan, nezávislý publicista

   

Strojový překlad

Nejnovější komentáře

  • 30.05.2020 10:44
    Nejen barvy, ale i charaktery časem blednou. Pane plukovníku ...

    Read more...

     
  • 30.05.2020 08:44
    Ústupčivost. Čechů hlavní úspěch komunistické normalizace.

    Read more...

     
  • 26.05.2020 13:57
    Když se jedná pouze podle zákonů, spravedlnost ostrouhá.

    Read more...

     
  • 24.05.2020 12:19
    Prozatím nám je dovoleno kritizovat zatím co komunisté konají.

    Read more...

     
  • 24.05.2020 07:40
    Svět kanonů a raket nahradily rudé knížky a hoaxy. Chceme ...

    Read more...

     
  • 23.05.2020 11:24
    Česká objektivita připomíná jednonohého invalidu. Genocida ...

    Read more...


Portál sinagl.cz byl vybrán do projektu WebArchiv

logo2
Ctění čtenáři, rádi bychom vám oznámili, že váš oblíbený portál byl vyhodnocen jako kvalitní zdroj informací a stránky byly zařazeny Národní knihovnou ČR do archivu webových stránek v rámci projektu WebArchiv.

Citát dne

„Komunismus znamená v pravém a úplném smyslu bludné učení, že nikdo nemá míti žádné jmění, nýbrž aby všechno bylo společné, a každý dostával jenom část zaslouženou a potřebnou k jeho výživě. – Bez všelijakých důkazů a výkladů vidí tedy hned na první pohled každý, že takové učení jest nanejvýš bláznovské, a že se mohlo jen vyrojiti z hlav několika pomatených lidí, kteří by vždy z člověka chtěli učiniti něco buď lepšího neb horšího, ale vždy něco jiného než je člověk.“

Karel Havlíček Borovský ve svém časopise „SLOVAN“ 26.7.1850


SVOBODA  NENÍ  ZADARMO

„Lepší je být zbytečně vyzbrojen než beze zbraní bezmocný.“

Díky za dosavadní finanční podporu mé činnosti.

Po založení SODALES SOLONIS o.s., uvítáme podporu na číslo konta:
Raiffeisen Bank - 68689/5500
IBAN CZ 6555 0000000000000 68689
SWIFT: RZBCCZPP
Jan Šinágl,
předseda SODALES SOLONIS o.s.

Login Form

Deutsche Artikel

Liebe Freunde,

 

ich sende Ihnen für Ihre Information die neue Übersicht um die Rehabilitation und die Entschädigung der Flüchtlingen aus der DDR:

Rehabilitation und Entschädigung sind fertig – zusammen 31 Personen:

Beschluss des Bezirksgerichts in Tachau / Tachov vom 25. Mai 2020: Astrid Schmidts Ansuchen zur Rehabilitation ihrer Familie, einschließlich ihres Vaters Gerhard Schmidt (1939-1977), der erschossen wurde, als die Familie versuchte, aus der Tschechoslowakei in die Bundesrepublik zu flüchten, wurde stattgegeben. Die Staatsanwaltschaft schloss sich dem Antrag an und verzichtete auf ihr Beschwerderecht. Schadenersatzanspruch in der Höhe von 407 Kč (ca. 15 €) wurde geltend gemacht. Hier sehen Sie die Ausführungen Jan Šinagls dazu.

StasiZDF 14.5.2020, 43 min.,Video verfügbar bis 14.05.2021

Die DDR will ein Staat sein ohne Mord und Totschlag. Das Regime investiert viel in die Aufklärung von Verbrechen, aber auch in Vertuschung und Bespitzelung.

In der Realität unterscheiden sich die Kriminalitätsstatistiken der beiden deutschen Staaten kaum voneinander. Doch die DDR will das nicht wahrhaben. ZDFzeit zeigt spektakuläre DDR-Verbrechen und erklärt, warum einige bis heute ungesühnt blieben.

DDR: Verbrechen und Sozialismus passen nicht zusammen

Die Dokumentation zeigt vier dramatische DDR-Kriminalfälle aus den 1970er- und 80er-Jahren. Eines haben diese Fälle gemeinsam: Die Kriminalpolizei ermittelt höchstens im Hintergrund. Denn hier geht es vor allem um Geheimhaltung und Vertuschung. Der Film zeigt in nachgestellten Szenen, Archivbildern, Originaldokumenten und mithilfe von Zeitzeugen, Angehörigen und Experten, mit welchen Mitteln das Regime versucht, seinen Ruf zu wahren.

Woerz HarryVon 1997 bis 2001 saß Harry Wörz im Gefängnis für den versuchten Totschlag an seiner Ex-Frau – eine Tat, die er nie begangen hat. Ein Justizirrtum. Der Prozess hatte ein großes mediales Echo.

Am 29. April 1997 wurde die Ex-Frau von Harry Wörz - eine Polizistin - mitten in der Nacht aufgefunden: stranguliert mit einem Schal. Am selben Tag wurde Wörz verhaftet. Die Pforzheimer Polizei ermittelte anfangs gegen Wörz und den Geliebten des Opfers.

Das Opfer überlebte die Tat schwer verletzt und ist seither ein Pflegefall, kann keine Angaben zum Täter machen. Vor Gericht gestellt wurde schließlich Harry Wörz. Das Landgericht Karlsruhe verurteilte ihn zu elf Jahren Gefängnis, er legte Revision ein. In den nächsten Jahren folgte ein nervenaufreibendes Hin und Her von Freispruch und Wiederaufnahme des Verfahrens. Seit 2010 gilt Harry Wörz rechtskräftig als freigesprochen. Bis Ende 2016 zogen sich noch mehrere Verfahren um Entschädigung für das Justizopfer hin.

Vyhnanci i detiAus Sudetenpost am 7. Mai 2020: Vertreibungen aus den Kreisen Zlabings und Nikolsburg

Über all diese Vertreibungen gibt es etliche Zeitzeugenberichte. Darüber kann nur auszugsweise berichtet werden. Wer diese aber zur Gänze lesen will, benötigt eine große Überwindung ob der schrecklichen Taten die da geschehen sind.

So holte man aus Althart bei Zlabings am 6. Juni 1945 alle Deutschen aus ihren Häusern, mit der Erklärung, dass alle nur für 14 Tage in ein Lager kämen. Angezogen wurden nur die ältesten Kleider und es wurden keine Wertsachen mitgenommen. Man gestattete, dass die Häuser abgesperrt werden durften. Tschechische „Partisanen“ nahmen Leibesvisitationen vor, Frauen und Mädchen wurden dabei widerlichst abgetastet. Dann sagte man, dass alle nach Österreich ausgewiesen werden. Man trieb alle aus dem Dorf, aber es wurde niemand geschlagen. Einige alte Leute blieben ob der großen Hitze im Straßengraben liegen und verstarben dort. Einige Kranke wurden mit Pferdefuhrwerken, die die Tschechen requiriert hatten, transportiert. Die letzten Kilometer von der Grenze nach Neu-Riegers in Niederösterreich waren allen eine Qual, da alle zu Fuß gehen mussten. Keiner der Vertriebenen konnte zurück um Bekleidung und Wertsachen zu holen. Sie hatten nur die alte Bekleidung an, die sie angezogen hatten - mehr nicht!

ErntehelferinSpielfilm Deutschland 2007 – Bis 30.7.2020 zu sehen. Sehenswert! J.Š.

Deutschland, im Jahr 1946: Der Krieg hat das Land ausgezehrt, Arbeitslosigkeit und Hunger bestimmen den Alltag der Menschen. Auch die Sudetendeutsche Clara bekommt die Not zu spüren. Sie musste aus Marienbad flüchten und wurde mit ihrem kriegsversehrten Schwager Johann in einem oberfränkischen Dorf zwangsweise einquartiert.

https://www.daserste.de/unterhaltung/film/filme-im-ersten/sendung/die-erntehelferin-136.html

Bata v dzungli aversDie Schuhfirma Baťa ist vielen ein Begriff. Dass die tschechische Schuhmacherdynastie Pioniergeist mit sozialem Engagement verband und auch im brasilianischen Urwald Retortenstädte errichtete, damit kamen im Vorjahr Besucher/innen der Wiener Festwochen-Produktion „Diamante“ von Mariano Pensotti in Berührung. Nun gibt es einen Roman über diese außergewöhnliche Unternehmung: „Mit Baťa im Dschungel“.

... Am Ende schildert sie auch Dolores’ Bemühungen um Rehabilitation der Familie, die als angebliche Nazi-Kollaborateure um Gut und Ansehen gebracht wurden. Fanden zuvor immer wieder Baťa-Gedichte aus dem Familienarchiv Eingang in den Roman, sind es gegen Schluss eher Gerichtsakten, aus denen zitiert wird. Das Buch endet in der Gegenwart, bei unverständlichen tschechischen Urteilen…

Beurle CarlEr gilt als Gründer der österr. „Bierbrauer- und Juristendynastie” BEURLE.

Am 24. April 2020 würde Dr. iur. Carl (Karl) BEURLE (Bild links) seinen 160. Geburtstag feiern. Er wurde am 24. April 1860 in Großhof bei POHRLITZ/MÄHREN/ÖSTERREICH (Velký Dvůr / Tschech.  Republik) als Sohn des Mühlenverwalters und Gutspächters Christian BEURLE (später Kaufmann u. Mitbesitzer einer Presshaferfabrik, gest. 1906) geboren. Karl BEURLE maturierte 1878 im Schottengymnasium in WIEN und absolvierte danach das Studium der Rechtswissenschaften an der Univ. WIEN, welches er 1884 mit dem Doktorat abschloss. Ab 1890 war er Advokat mit eigener Rechtsanwaltskanzlei (gegr. 15. April 1890) in LINZ, Eigentümer der ,,Linzer Montagspost” und ein bedeutender Wirtschaftsanwalt, vor allem in der Elektrizitäts- u. Brauindustrie (1898 Präsident der Tramway- u. Elektrizitätsgesellschaft LINZ-Urfahr, 1905 der Poschacher Brauerei AG in LINZ, 1912 der Brauerei WIESELBURG). Hier kommen Sie zum Beitrag von Mag. Ludwig Niestelberger.

Am 7. April 1348 wurde in Prag von Karl IV. die erste Universität des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation gegründet. Die „Alma mater Carolina“ bleibt bis zum Beginn des 15. Jahrhunderts die wichtigste Bildungsstätte in Mitteleuropa. Sie lehrt in den vier klassischen Fakultäten Rechtswissenschaften, Theologie, Medizin und Philosophie, zu der auch die „Artisten“ wie die schönen Künste oder die Mathematik damals gehören. Die Unterrichtssprache war Latein.

Anm.: Karl IV., geboren am 14. Mai 1316 in Prag; gestorben am 29. November 1378 in Prag, war

ab 1346 römisch-deutscher König, auch König von Böhmen und König von Italien und

ab 1355 römisch-deutscher Kaiser. Er stammte aus dem Geschlecht der Luxemburger. (R. Maywald)

Der Adalbert Stifter-Verein bietet auf seiner Netzseite viele sehens- und lesenswerte digitale Inhalte an - wir haben für Sie heute diesen knapp 30minütigen Dokumentarfilm ausgewählt. (die Erstausstrahlung erfolgte 2015 im Bayerischen Rundfunk).