Jan Šinágl angažovaný občan, nezávislý publicista

   

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Citát dne

Karel Havlíček Borovský
26. června r. 1850

KOMUNISMUS znamená v pravém a úplném smyslu bludné učení, že nikdo nemá míti žádné jmění, nýbrž, aby všechno bylo společné, a každý dostával jenom část zaslouženou a potřebnou k jeho výživě. Bez všelikých důkazů a výkladů vidí tedy hned na první pohled každý, že takové učení jest nanejvýš bláznovské, a že se mohlo jen vyrojiti z hlav několika pomatených lidí, kteří by vždy z člověka chtěli učiniti něco buď lepšího neb horšího, ale vždy něco jiného než je člověk.

 


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„Lepší je být zbytečně vyzbrojen než beze zbraní bezmocný.“

Díky za dosavadní finanční podporu mé činnosti.

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Jan Šinágl,
předseda SODALES SOLONIS o.s.

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Okupace 1968

Zwischen dem Zobten und der vorgelagerten Hügelkette lagerte bereits am 9. Juli 1968 ein sowjetischer Panzerverband und Panzergreandiere für den Eimarsch…

***

Diesen Brief mitC habe ich per Post am 18.April erhalten:

Sehr geehrter Herr Šinágl, lieber Kamerad,

Wir haben einander nach dem Märzgedenken vom 2.3.2024 in der Steingasse in Wien kennengelernt und sind miteiander zur S-Bahn gegangen in Richtung Zug nach Prag. In 1968 wollte ich die Burg Karlštejn besuchen. Sie war wegen der Einmarsches des WAPA – Truppen geschlossen. Auf der Weiterfahrt nach Pilsen kam ich durch Žebrák und noch am sellben Tag nach Horní Rakousko. Ich erlaube mir einen Beitrag von mir über die Ereignisse in Czechy beizulegen, der 2004 in einer österreichischen Militärzeitschrift veröffentlich wurde.

Mit kameradschaftlichen Gruss!

Dr. Peter Aumüller

***

Bezeichnend für die loyale Einstellung der Bevölkerung war folgendes Ereignis: Ich bemerkte in der Pilsener Straße/Plzeňská einen disziplinierten langen Trauerzug in Richtung Prager Westfriedhof (Háje), stellte das Auto ab und reihte mich in den Trauerzug ein. Alle um mich herum gingen bzw. warteten schweigend. So fragte ich nichts — ich würde schon erfahren, was passiert war. Am Friedhof schließlich zogen die Gekommenen in Richtung eines offenen Grabes. Als ich näher kam, sah ich hinter dem Grab ein Fernsehteam — vom ORF. Die beiden Männer erzählten mir, was geschehen war. Eine junge Mutter war der Straßenbahn am Wenzelsplatz nachgelaufen. Die Sowjets glaubten, sie habe einen Sprengsatz gezündet, laufe deswegen davon und erschossen sie. Kaum einer der Trauergäste kannte diese Frau persönlich. Der Trauerzug von Tausenden Pragern war eine eindrucksvolle Demonstration gegen die Invasoren.

Nach etlichen Minuten ließ er mich anhalten — ich sollte aber noch warten, er würde mir etwas bringen. Er kam mit umfangreichem und bebildertem Informationsmaterial zurück und sagte: „Bringen Sie das im Westen zu den richtigen Stellen!" Ich schaute mir in seiner Gegenwart die Unterlagen rasch durch, verschaffte mir einen Überblick und versicherte ihm, dies verlässlich zu tun. Dieses Infomaterial ging allerdings nicht nach Westen, sondern nach Norden, noch von Altenfelden nach Finnland zu „Yleis Radio Suomi", zur Fernsehsprecherin Rouva Karjalainen. In einem Dankesschreiben teilte sie mir in der Folge mit, dass das Informationsmaterial für die aktuelle Berichterstattung in Finnland verwendet wurde.

Noch in Finnland hatte ich erstmals in einer Fernsehübertragung aus Österreich Hugo Portisch gesehen. Er berichtete über die Gespräche im Eisenbahnwaggon in Čierná nad Tisou. Wie wir alle wissen, ist er durch seine Berichterstattung über die 1968er-Ereignisse in der ČSSR damals weltweit  bekannt gewesen. Weniger bekannt ist, dass nicht nur Alexander Dubček (geb. am 27.11.1921 in Uhrovec, SW Svetý Matin = Militärakademie in der Slowakei), sondern auch Hugo Portisch (geb. am 19.2.1927 in Engerau/ Petržalka) aus der Slowakei stammen. Sein Bruder Emil (ebenfalls Jahrgang 1921 wie Dubček) arbeitete als Journalist für das „Kleine Volksblatt" und danach für die „Tagespost“. Der Vater der beiden schrieb eine Heimatkunde über Engerau, das rechts der Donau heute ein Stadtteil von Preßburg ist.

Auf dem Weg nach Pilsen hatte es mich gereizt, die Gelegenheit zu nützen und zur nahen Burg Karlstein zu fahren, die von Kaiser Karl IV. gegründet wurde. Die Besichtigung der Burg, dort wo die Krönungsinsignien der Könige von Böhmen verwahrt wurden, war aber in jenen problematischen Tagen nicht möglich. Auf dem Rückweg zur N5/ E 12 Richtung Beraun/Beroun kam mir auf einer engen Straße im freien Gelände ein sowjetischer Panzer entgegen. Ich fuhr augenblicklich mit meinem Auto einige Meter in die Wiese, stieg aus ohne etwas mitzunehmen und ging - die Autotüre weit offen lassend - zurück zur Straße. Ein Mercedes-Fahrer aus München war knapp vor mir, wich gleichfalls nach rechts aus, blieb aber mit den linken Rädern auf der Straße. Meinem Beispiel folgend, stieg er ebenfalls aus, musste aber entsetzt mitansehen, wie der Panzer sein Auto streifte und erheblich beschädigte. Ich hatte mich dank solider Ausbildung beim Bundesheer richtig verhalten.

Der ganze Zeitzeugenbericht>

***

Wien 2.3.2024: Gedenkfeier zum 105. Jahrestag des Kaaden-Massakers mit einer Rede des Enkels des tschechischen Königs Seine Kaiserliche und Königliche Hoheit Erzherzog Karl Habsburg

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