Jan Šinágl angažovaný občan, nezávislý publicista

   

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Citát dne

Karel Havlíček Borovský
26. června r. 1850

KOMUNISMUS znamená v pravém a úplném smyslu bludné učení, že nikdo nemá míti žádné jmění, nýbrž, aby všechno bylo společné, a každý dostával jenom část zaslouženou a potřebnou k jeho výživě. Bez všelikých důkazů a výkladů vidí tedy hned na první pohled každý, že takové učení jest nanejvýš bláznovské, a že se mohlo jen vyrojiti z hlav několika pomatených lidí, kteří by vždy z člověka chtěli učiniti něco buď lepšího neb horšího, ale vždy něco jiného než je člověk.

 


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„Lepší je být zbytečně vyzbrojen než beze zbraní bezmocný.“

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Jan Šinágl,
předseda SODALES SOLONIS o.s.

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Korupce a ruceKorruption noch und noch…

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Ringier-CEO offerierte mit bei Zertifikats-App. Zudem verlagsintern ETH-Contact-Tracing gepusht: „Als Grundlage für deren Erfolg“. Marc Walder sinkt immer tiefer in den Corona-Sumpf zwischen Institutionen und Medien im Land.

Im November 2020, als das EDI, das Departement von Gesundheitsminister Alain Berset, die Programmierung seiner Impf-App aufgleiste, brachte der Ringier-Boss Tochterfirma Ticketcorner ins Spiel.

„Ende 2020 hat der Bund nach Lösungen für die Online Registrierung für Impftermine gesucht“, bestätigte gestern eine Ringier-Sprecherin.

„Ticketcorner hat dem EDI eine zu diesem Zeitpunkt bereits erfolgreich im Ausland eingesetzte Lösung präsentiert. Zu einer Auftragsvergabe an Ticketcorner kam es nicht.“ Walder hatte bei Ausbruch von Covid-19, im März 2020, die grossen Medienhäuser, darunter die NZZ, die Tages-Anzeiger- und die Aargauer-Zeitungs-Gruppe sowie das Fernsehen, auf Regierungskurs getrimmt. Der Ringier-CEO schickte allen Gross-Medien „Bleiben Sie Zuhause“-Werbung des Bundesamts. Auch eine State of the Union-Botschaft von Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga gehörte zu Walders Verteilaktion.

Gut einen Monat später, am 27. April 2020, verschickte Walder ein Email an die wichtigsten Journalisten des Ringier-Verlags, darunter:

Jonas Projer vom Blick-TV, Andres Büchi vom Beobachter, Andreas Dietrich und Christian Dorer vom Blick, Gieri Cavelty vom SonntagsBlick, Stefan Barmettler von der Handelszeitung, Dirk Schütz von der Bilanz. „Liebe Chefs“, begann Walder einen Aufruf an die publizistischen Aushängeschilder der Gruppe zu einem Zeitpunkt, als die erste Welle mit der kompleten Landesabriegelung zu Ende ging. Und fuhrt fort: „Wir befinden uns nun im Soft Opening. Ein zentraler Schritt für eine weitere Eindämmung des Virus ist aus meiner Sicht das Contact Tracing.“Walder kam schnell zur Sache. „Wir haben eine Initiative von ETH / EPFL in der Schweiz (hier folgte ein EPFL-Link).“ Und dann: „Nun: Mit unserer Berichterstattung könnten wir dazu beitragen, dass sachlich und faktenbasiert über die Initiative informiert wird.“ Neuer Absatz, Walder weiter: „Dies als Grundlage für deren Erfolg.“ Wieder Absatz, dann: „Nur wenn in der Bevölkerung eine hohe Akzeptanz besteht, kann die notwendige kritische Grösse erreicht werden.“

Der Medien-Spitzenmann als Trommler fürs Contact Tracing, das zu Beginn der Covid-Krise zentral war. Walder wusste, was er tat.

„Da das Thema nicht unsensibel ist – Stichwort Datenschutz – schlage ich vor, dass wir einen gemeinsamen Call machen.“ „Idealerweise direkt mit einem der Verantwortlichen von ETH / EPFL. Mein Office koordiniert. Grüsse! Marc“.

Der CEO, der mit mutigen Deals die Ringier-Gruppe in die Zukunft geführt hatte, überschreitet alle Grenzen. Er schreitet voran bei der Frage, worüber die Blätter seines Verlags in der historischen Lage berichten sollen. Jeder Verlag kennt das Problem mit den zwei Welten: hier das Business, da die Publizistik. Bei Ringier unter Walder gabs im Covid keine Grenzen mehr.

Der Artikel, einschließlich Diagrammen: https://insideparadeplatz.ch/2022/02/10/marc-walder-bot-berset-amt-seine-ticketcorner-an/

***

Walder trieb alle Grossmedien in Covid-Panik

J.Š. 11.2.2022

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