Jan Šinágl angažovaný občan, nezávislý publicista

   

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Citát dne

Karel Havlíček Borovský
26. června r. 1850

KOMUNISMUS znamená v pravém a úplném smyslu bludné učení, že nikdo nemá míti žádné jmění, nýbrž, aby všechno bylo společné, a každý dostával jenom část zaslouženou a potřebnou k jeho výživě. Bez všelikých důkazů a výkladů vidí tedy hned na první pohled každý, že takové učení jest nanejvýš bláznovské, a že se mohlo jen vyrojiti z hlav několika pomatených lidí, kteří by vždy z člověka chtěli učiniti něco buď lepšího neb horšího, ale vždy něco jiného než je člověk.

 


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Jan Šinágl,
předseda SODALES SOLONIS o.s.

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Sudetendeutscher Pressedienst (SdP)

  • 75. Todestag von Adolf Lorenz

    Lorenz AdolfAm 12.2. war der 75. Todestag von HR Dr. Adolf Lorenz, Univ. Prof. der Orthopädie an der Medizinischen Universität Wien. Er wurde als „Vater der deutschen orthopädischen Chirurgie" mit seiner „unblutigen Operation" (vorLorenz Konrad allen bei Hüfteingriffen) bezeichnet.

    Geboren am 21. April 1854 in ärmlichen Verhältnissen in Weidenau / Vidnava in  Österreichisch-Schlesien, verstarb er 1946 in Altenberg bei St. Andrä-Wördern (NÖ). Er war der Vater des berühmten Verhaltensforschers und Nobelpreisträgers Dr. Konrad Lorenz.

  • 78. Jahrestag des Massakers von Aussig

    Co se stalo v UnL aversDie Menschen wurden zu Tode geprügelt, mit Bajonetten erstochen, in einem feuerfesten Wasserbehälter ertränkt oder von der Elbbrücke ins Wasser geworfen und dann erschossen / einschließlich Kinderwagen, Säuglinge und Mütter. JŠ) Die Leichen gelangten anschließend in das benachbarte Sachsen. Dieses Buch dokumentiert auf der Grundlage von Archivfunden genau, was am 31. Juli 1945 in Ústí nad Labem geschah.

    Eine unserer traurigen, aber dennoch wichtigen Aufgaben ist es, an die an deutschen Altösterreichern verübte Nachkriegsverbrechen zu erinnern. Heute jährt sich zum 78. Mal die „Tragödie von Aussig“, als an unschuldigen Zivilisten – die Deutschen waren durch eine weiße Armbinde, die getragen werden mußte, erkennbar -  ein Pogrom verübt wurde.

    Eine Besonderheit des Massakers ist sein später Zeitpunkt, denn die Welle der offenen Gewalt gegen die Sudetendeutschen wurde von Staatspräsident Edvard Beneš auf Druck der britischen Regierung ab dem 16. Juli 1945 und damit fast auf den Tag genau zum Beginn der Potsdamer Konferenz gestoppt.

  • Alter Weizen aus dem Sudetenland ist robuster als neue Sorten

    Der tschechische Forscher Roman Honzík berichtete in einem ganzseitigen Interview der Zeitung „Mladá fronta Dnes“ die Ergebnisse seiner Arbeit mit dem (grenzüberschreitenden) deutsch-tschechischen Projekt „Enzedra“.

    Er hat herausgefunden, daß die vertriebenen Sudetendeutschen andere Weizen- oder Kartoffelsorten züchteten als das heute der Fall ist. Es ist jetzt nicht so, daß z. B. die Erdäpfel aus dem Erzgebirge besser waren als das, was heute in Tschechien angebaut wird - sie waren in der Regel sogar viel kleiner. Im Unterschied zu den Produkten, die heute auf tschechischem Boden wachsen waren sie aber sehr standhaft und konnten das raue Klima der Region besser vertragen. Der „sudetendeutsche Weizen“ brauchte kaum Düngemittel und konnte selbst in der armen regionalen Erde auskommen.

  • Die Tschechische Republik hat einen weiteren Eintrag auf der UNESCO-Liste, es gelang ihr mit der Nominierung von handgefertigtem Glas

    Vanocni ozdobyDie Tschechische Republik hat einen weiteren Eintrag in die prestigeträchtige UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes - sie war mit der Nominierung der handgefertigten Glasproduktion erfolgreich, an der sich fünf weitere europäische Länder gemeinsam beteiligten. Die Nominierung wurde vom zwischenstaatlichen Ausschuss der Organisation auf seiner Sitzung in Botswana angenommen. In der Tschechischen Republik waren neben dem Kulturministerium das Glas- und Schmuckmuseum in Jablonec nad Nisou, Vertreter einzelner Glashütten, Schulen und Berufsverbände an der Ausarbeitung der Unterlagen beteiligt.

    Die Geschichte der Glasherstellung in den böhmischen Ländern reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Jahrhundert zurück. Heute arbeiten mehr als 5.000 Glasmacher, Schleifer, Graveure, Maler, Schmuckhersteller, Glaskünstler und Designer in Hunderten von Glashütten, Familienwerkstätten und Ateliers, so das Kulturministerium in einer Presseerklärung. Besonders wichtig ist die Glasindustrie in den Regionen Liberec und Zlín sowie in der Region Vysočina. Aus Sicht der UNESCO nimmt die Tschechische Republik eine Ausnahmestellung ein - alle Techniken der manuellen Glasverarbeitung sind hier vertreten. "Die traditionelle Glasherstellung wird seit jeher mit der Tschechischen Republik in Verbindung gebracht und hat unserem Land Ruhm eingebracht; das tschechische Glas war für seine hohe handwerkliche Qualität bekannt und wird noch immer als Symbol für das Können unserer Nation wahrgenommen... Ich freue mich daher sehr über die Anerkennung durch die internationale Gemeinschaft. Dieser großartige Erfolg verpflichtet uns auch dazu, die traditionelle Glasherstellung, ihre Popularisierung und Förderung systematisch zu unterstützen", sagte der tschechische Kulturminister Martin Baxa.

  • Handelt ČR mit Visa oder schützt sie den Schengen-Raum?

    Die Antwort auf diese Frage ist nicht ganz klar, betrachtet man Informationen darüber, was letztes Jahr in der tschechischen Botschaft in Rabat (Marokko) passierte. Das erinnert an frühere Skandale ähnlicher Art, insbesondere im asiatischen Raum. Es stellt sich somit die Frage: Schützt die Tschechische Republik wirklich ihre Grenzen und Bürger? Und dann die Grenzen von Schengen, also die EU? Oder ist sie eher geneigt, mit Visa zu handeln, und wenn ja, wohin fließt dieses Geld?

    Bitte lesen Sie hier den spannenden Beitrag darüber auf Jan Šinágls Seite.

  • Internierung und Zwangsarbeit der Sudetendeutschen 1945/46

    Buch Paleczek avers 2020Internierungslager – insgesamt 383

    112 Seiten, geheftet, 2020 erschienen. Quellen und Studien zur Geschichte und Kultur der Sudetendeutschen, Band 9. Preis: 10.- € (incl.. Versandkosten!). Sudetendeutsches Institut e.V. Hochstraße 8, D 91669 München.SDL D Stati Tel.: +49 (0) 89 480 003 32

    2017 ist die vorliegende Publikation in einer kleinen ersten Auflage als Band 7 der Reihe „Quellen und Studien zur Geschichte und Kultur der Sudetendeutschen unter dem Titel „Internierung und Zwangsarbeit der Sudetendeutschen 1945/46“. Ein verdrängtes Kapitel der deutsch-tschechischen Geschichte“ erschienen. Sie ist schon seit längerer Zeit vergriffen. Weitere Forschungen haben nun eine neue, erweiterte Ausgabe notwendig gemacht. Nicht zuletzt sind 75 Jahre vergangen, als mehrere hundert Lager zur Internierung und Zwangsarbeit von Sudetendeutschen wie auch anderer Deutscher errichtet wurden.

    Dieses Gedenkjahr ist auch der Grund dafür, daß sich der Untertitel im Vergleich zur ersten Ausgabe ein wenig verändert hat. Noch immer findet dieses Kapitel einer Beziehung vornehmlich zwischen Sudetendeutschen und Tschechen in der Öffentlichkeit wenig Beachtung. Es ist eine besondere Tragik der Geschichte, daß die Freude über das Ende der nationalsozialistischen Unterdrückung nahezu übergangslos einherging mit dem Leid neuer Menschenrechtsverletzungen. Das Gedenken an die Internierung und Zwangsarbeit nach Kriegsende gehört zum untrennbaren Bestandteil der kollektiven Erinnerung Europas an das schicksalhafte Jahr 1945!

  • Karl Schranz feierte in Wien 85. Geburtstag - Mutter aus dem Sudetenland

    Schranz s poharyEr stammt aus einfachen Verhältnissen und wurde zum „König vom Arlberg“:

    Karl Schranz, der Ausnahmesportler, dessen Name einen Klang hat wie der eines Beckenbauer, eines Pelé, eines Niki Lauda oder eines Cassius Clay, so die Namen anderer Sportidole seiner Zeit, hat (fast) alles gewonnen, was es damals – von 1955 bis 1972 – zu gewinnen gab: Der Arlberger wurde dreimal Weltmeister, zweimal Weltcupgesamtsieger, gewann eine olympische Silbermedaille und wurde viermal als weltbester Skiläufer geehrt!

    Schranz´ Vater war Tunnelarbeiter in St. Anton, was zu einem frühen Tod an Tuberkulose führte. Seine aus dem Sudetenland stammende Witwe musste neben Karl noch vier andere Kinder großziehen. Zusätzlich zur Not brannte ihre Hütte nieder. Im Alter von 12 Jahren wurde Schranz Skilehrling, arbeitete dann in einem Sägewerk und wurde später Skitester. Schranz begann vor seinem fünften Lebensjahr mit dem Skifahren auf kaputten Skiern, die von Touristen zurückgelassen und von seinem Vater überarbeitet wurden.

    Am Wochenende feierte Karl Schranz mit Frau Evelyn im Kreise seiner green Familie – kürzlich wurde er Opa – in Wien seinen 85. Geburtstag.

  • Totenmesse für Ex-Präsident Havel im Prager Veitsdom

    Duka DominikHavel VaclavUtl.. Predigt von Kardinal Duka wurde von den Medien weitgehend ignoriert

    „Wir können uns fragen, inwieweit es uns gelingt, dem Weg zu folgen, der uns zur Weihnachtszeit 1989 vorgegeben wurde." Diesen Satz äußerte Kardinal Dominik Duka in einem Interview für das tschechische Fernsehen am 18.12.2021. Kein Wort seiner großen Predigt bei der Totenmesse für Präsident Václav Havel (zum 10. Todestag) wurde vom öffentlich-rechtlichen Sender ČT übertragen. Zum Glück gibt es aber den Publizisten Jan Šinágl (Prag), der die wichtigsten Passagen der vierzehnminütigen Predigt zusammengefasst hat.

  • Vergessene Helden – Bruno Hauck und Runfunk-Tücken…

    Jan Šinagl erinnert auf seiner Seite an einen vergessenen Helden: Bruno Hauck war in den Kriegsjahren Bürgermeister von Loschitz / Loštice (nahe Müglitz / Mohelnice) und setzte sich trotz aller Risiken für die tschechischen Mitbürger ein – heute wird nirgends an ihn erinnert, und auch die Rundfunksendung hatte – wie merkwürdig - ihre Tücken…

  • Vertrag von Saint-Germain 1919 – Richtigstellung

    Lm. Dkfm. Chladek schreibt uns zu SdP085: „Ein weiteres Mal teile ich mit, dass es keinen „Vertrag“ von St. Germain gibt, sondern nur ein „Diktat von St. Germain“. Begründung (Brockhaus): Ein Vertrag ist das durch Antrag und Annahme zwischen zwei oder mehreren Kontrahenten zum Abschluss gelangende Rechtsgeschäft… Haben sich die Parteien nicht über alle Punkte geeinigt, so kommt der Vertrag nicht zustande (§ 157 BGB).

    Die österreichische Delegation hat in St. Germain 1919 den vorliegenden Vertragsentwurf nicht akzeptiert, auch waren keine Abänderungs – Vorschläge möglich. Die österreichische Delegation wurde so lange in St. G. eingesperrt, bis sie schlussendlich unterschreiben musste. Im österreichischen Parlament wurde daraufhin eine Protestresolution gegen diese unter Zwang entstandene Handlung beschlossen. Man kann also nur von einem „Diktat von St. Germain“ sprechen, das rechtlich in keiner Weise bindend ist.

  • Weltreisender Miroslav Zikmund im Alter von 102 Jahren verstorben

    Vergangenen Mittwochabend ist die Reise-Legende Miroslav Zikmund gestorben. Er wurde 102 Jahre alt. Über seinen Tod informierte das Museum Südost-Mähren in Zlín.

    Zikmund wurde gemeinsam mit seinem Studienfreund Jiří Hanzelka (1920-2003) als Weltreisender zur Legende. Er lebte in Zlín, wo sich das sehenswerte örtliche Museum den Exkursionen der beiden Weltenbummler widmet. Dort liegt nun ein Kondolenzbuch aus. Der in einem Prager Krankenhaus Verstorbene wird  auf eigenen Wunsch im privaten Familienkreis in Zlín beerdigt.

    Aktualisiert am 11.12.2021: "Machen Sie keinen Christen aus mir", wies Petr Uhl den Verfasser der Trauerrede an... Miroslav Zikmund wurde im engen Kreis von Familie und Freunden beigesetzt.

    Bitte sehen Sie dazu den ausführlichen Beitrag von Jan Šinágl, hier ins Deutsche übersetzt.