Jan Šinágl angažovaný občan, nezávislý publicista

   

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Citát dne

Karel Havlíček Borovský
26. června r. 1850

KOMUNISMUS znamená v pravém a úplném smyslu bludné učení, že nikdo nemá míti žádné jmění, nýbrž, aby všechno bylo společné, a každý dostával jenom část zaslouženou a potřebnou k jeho výživě. Bez všelikých důkazů a výkladů vidí tedy hned na první pohled každý, že takové učení jest nanejvýš bláznovské, a že se mohlo jen vyrojiti z hlav několika pomatených lidí, kteří by vždy z člověka chtěli učiniti něco buď lepšího neb horšího, ale vždy něco jiného než je člověk.

 


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„Lepší je být zbytečně vyzbrojen než beze zbraní bezmocný.“

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Jan Šinágl,
předseda SODALES SOLONIS o.s.

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… Entgegennahme Von Zahlungen macht natürlich auch erpressbar. Das erfuhr Ed. Benesch im Jahre 1948. Zehn Jahre vorher, im Oktober 1938, hatte ihm der sowjetische Resident in Prag, Pjotr Zubow, 10.000 Dollar für die Flucht nach England übergeben. Die Quittung darüber sollte 1948 veröffentlicht Arden, falls sich Benesch weigern sollte, die Macht reibungslos an Gottwald zu übergeben. …

***

Die ,,Pflege“ der Presselandschaft

Otto Normalverbraucher wundert sich bisweilen, wie schwer sich die Politik manchmal tut, um ganz eindeutige Missstände abzustellen. So war die Sudetenfrage eine der grossen offenen Wunden der Zeit nach dem l. Weltkrieg, in der sich dennoch über Jahre hinweg nichts tat. Warum das so war, erklärt ein Blick in die Tresore des csl. Aussenministeriums, das bis 1935 unter der Leitung von Eduard Benesch stand und danach in seinem Sinne weitergeführt wurde. Dort lagerten ganze Stapel von Quittungen über teils üppige Zahlungen an die interntionale Presse, deren Gunst auf diese Weise erkauft wurde.

Zu den Empfängem gehörten in Frankreich insgesamt dreissig (30) Zeitungen. Die Beträge stiegen zwischen 1922 und 1928 von 401'600 au stolze 3.346.533 frs. In England gehörte zu den Begünstigten auch Wickham Henry Steed, der Hauptschriftleiter der ,,Times“, der sich 1923 aber mit der Zeitschrift ,,Review of Reviews., selbständig gemacht hatte und sogleich 10.000 Pfund für Anzeigen und 3.000 Pfund für die Mitarbeit an der „Prager Presse“ erhielt. Auf der Gehaltsliste standen auch die Joumalistin Wiskeman, Winston Churchill und sogar Father Reichenberger. Wiskeman erwarb sich einen eher zweifelhaften Ruf mit ihrem die tschechischen Legionäre in Russland reinwaschenden Buch. Der joumalistischen Landschaftspflege widmete sich das csl. Aussenamt weltweit. In Wien kaufte es ganze Zeitungen auf, und seine Fäden reichten bis Australien. So kam es, dass Benesch als grösser Staatsmann und die CSR weltweit als Musterdemokratie betrachtet wurden. Mysteriös war dann der Verbleib von einer (1) Million Kronen, die am 24.Mai 1938 an Jan Masaryk, den Präsidentensohn und Botschafter in London überwiesen worden war. offenbar waren sie in dessen Taschen verschwunden, bevor er sich in die USA begab.

All diese Transaktionen waren für die Sudetendeutschen doppelt ärgerlich. Einmal schadeten sie ihren politischen Zielen, zum anderen waren es ja vor allem ihre eigenen Steuern, von denen die gegen sie gerichtete Propaganda bezahlt wurde, denn mit vierzig (40) Prozent trugen sie bis zuletzt noch überproportional zum tschechoslowakischen Budget bei.

Der Wohlstand gewisser tschechischer Politiker

Im Jahre 1917 hatte T.G.Masaryk Schulden in Prag und besass auf einer Bank in London 1.400 Pfund, die aber fü seine beiden Töchter bestimmt waren. Ein Betrag von etwas ůber 16.000 Pfund wurde als ,,American Fund“ bezeichnet und war vetmutlich Unterstützungsgeld der Tschechen in den USA. Sechs Jahre später Vefteilte Masaryk aber jeweils 2.050.000 Kronen an die Mitglieder seiner Familie (Gattin und drei Kinder) sowie an das Ehepaar Benesch, zusammen also 10.250.000 Kronen. Zur besseren Einschätzung sei gesagt, dass man mit einem Monatsgehalt von 1'000 Kronen damals eine Familie gut über Wasser halten konnte. 1923 übergab Masaryk weitere 500'000 Kronen an Ferdinand Peroutka für die Gründung der Zeitschrift Přítomnost. Mit weiteren 10.000.000 Kronen stattete er 1932 die ,,T.G. Masaryk-Stiftung" aus. Rätselhaft war auch Masaryks Umgang mit den vor 1918 von Auslands-Tschechen (und -Slowaken) gesammelten Geldern. Als die Spender 1918 Rechenschaft verlangten, entgegnete er, dass es kindisch sei, bei einer Revolution Zahlungsbelegen zu sammeln.

Diese Merkwürdigkeiten fielen dem Parlamentsabgeordneten Dr. Charles Pergler auf. Er hatte die US-Staatsbürgerschaft, war aber gebürtiger Tscheche. Im 1. Weltkrieg hatte er die tschechische Unabhängigkeitsbewegung in den USA geleitet. Mit seinem Wunsch, Näheres über die Quellen des Wohlstandes höher Politiker zu erfahren, scheiterte er total, obwohl er seine Vorwürfe auf Benesch begrenzte. Man fürchtete wahrscheinlich, dass eine parlamentarische Untersuchung ergeben hätte, dass Masaryk vor und während des Krieges britischer Spion war, der von dem US-Millionär Charles R. Crane Gelder empfing. Pergler wurde unter dem Vorwand des Landes verwiesen, dass er kein tschechoslowakischer Staatsbürger sei.

Entgegennahme Von Zahlungen macht natürlich auch erpressbar. Das erfuhr Ed. Benesch im Jahre 1948. Zehn Jahre vorher, im Oktober 1938, hatte ihm der sowjetische Resident in Prag, Pjotr Zubow, 10.000 Dollar für die Flucht nach England übergeben. Die Quittung darüber sollte 1948 veröffentlicht Arden, falls sich Benesch weigern sollte, die Macht reibungslos an Gottwald zu übergeben.

Und heute?

Die Sudetendeutschen sollten sich keiner Illusion hingeben was die Tätigkeit der tschechischen ,,Influencer“ nach 1945 angeht! Zum beträchtlichen Teil dürfte die schlechte Presse, die sie nach 1945 in Deutschland und weltweit hatten (und haben!) mit den gleichen Methoden wie vor 1938 gesteurt worden sein.

Quellen:

Kalvoda Josef, Czechoslovakia´s Role in Soviet Strategie, Washington l978, S. 299 ff. Ders., The Genesis of Czechoslovakia, New York, 1986, S. 606 ff.; Macha Karel, Glaube und Vernunft, Teil IV/1, S. 94: Sudetendeutsche Zeitung, 13.5.1961: Urban Rudolf, Demokratenpresse im Lichte Prager Geheimakten, Prag 1943

WITTIKOBRIEF Februar 2021

***

Ich möchte daran erinnern, dass die Firma Baťa unter der Führung von Jan A. Bata die Exil-Regierung von Edvard Beneš in London heimlich und maßgeblich finanziell unterstützt hat. Die Firma Baťa unterstützte auch den innerstaatlichen Widerstand und den slowakischen Nationalaufstand. Sie rettete auch Tausende von Juden, indem sie sie als "ihre Angestellten", einschließlich ihrer Familien, in ihre Filialen im Ausland schickte. Bis heute ist es in der Tschechischen Republik tabu.

Jan Šinágl,  27.2.2021

 

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