Jan Šinágl angažovaný občan, nezávislý publicista

   

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Citát dne

Karel Havlíček Borovský
26. června r. 1850

KOMUNISMUS znamená v pravém a úplném smyslu bludné učení, že nikdo nemá míti žádné jmění, nýbrž, aby všechno bylo společné, a každý dostával jenom část zaslouženou a potřebnou k jeho výživě. Bez všelikých důkazů a výkladů vidí tedy hned na první pohled každý, že takové učení jest nanejvýš bláznovské, a že se mohlo jen vyrojiti z hlav několika pomatených lidí, kteří by vždy z člověka chtěli učiniti něco buď lepšího neb horšího, ale vždy něco jiného než je člověk.

 


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„Lepší je být zbytečně vyzbrojen než beze zbraní bezmocný.“

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Jan Šinágl,
předseda SODALES SOLONIS o.s.

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SD VetreibungsverlusteAus dem Bericht des amerikanischen Beraters der Coolidge-Delegation (10. März 1919) über die aktuelle tschechisch-deutsche Situation: "Heute herrscht zwischen ihnen eine tiefe Feindschaft, und es gibt keinen Grund zu erwarten, dass diese Feindschaft in naher Zukunft überwunden wird. Das Blut, das am 4. März geflossen ist, als tschechische Soldaten in vielen Städten in die deutsche Menge schossen, wurde in einer Weise vergossen - obwohl es im Vergleich zu den Opfern, die wir gebracht haben, nur ein Tropfen ist -, dass es kaum zu verzeihen ist. Gab es im November letzten Jahres in deutschen Kreisen vielleicht noch eine gewisse Bereitschaft, die politische Zugehörigkeit zu den Tschechen aus wirtschaftlichen Gründen aufrechtzuerhalten, so ist sie heute praktisch verschwunden.....". Zu den territorialen Ansprüchen der tschechischen Seite äußerte er sich wie folgt. "Wenn den Böhmen das gesamte von ihnen beanspruchte Gebiet zugestanden würde, wäre das nicht nur ungerecht, sondern auch gefährlich für die Zukunft des neuen Staates und vielleicht sogar unglücklich".

***

Die Serie Lidové noviny zum 30. Jahrestag des Zusammenbruchs unserer Föderation erinnert uns schmerzlich daran, dass die Tschechoslowakische Republik von Anfang an ein Projekt war, das zum Verschwinden bestimmt war. Und es hat sich mit dem unglücklichen und zerbrechlichen Post-Versailles-Konstrukt eines Europas, das alles andere als gerecht und stabil war, "vertragen". Als Tschechen haben wir den neuen Staat unglücklich begonnen.

Erstens: Zunächst gründeten die erst- und drittstärkste Volksgruppe einen Staat, in dem sie ihren Namen trugen, ignorierten aber ostentativ die zweitstärkste Volksgruppe (die Deutschen waren eine Million Mal stärker als die Slowaken) sowie die ungarische, polnische und ruthenische Volksgruppe.

Zweitens: Wir haben von Anfang an gegen die Pittsburgher Vereinbarungen über die föderale Organisation des Staates verstoßen, und Masaryk selbst sprach von einer "tschechoslowakischen Nation", die die Slowaken nie akzeptiert haben.

Drittens: Von Anfang an wandte die neue Republik Gewalt an, sowohl im Inneren (die Deutschen wurden von der neuen Republik mit Schüssen und Toten "begrüßt") als auch nach außen (wir hatten Probleme und bewaffnete Auseinandersetzungen mit fast allen unseren Nachbarn).

Viertens: Prag kam zur transkarpatischen Ukraine "wie ein Blinder zur Geige", von einer historischen Zugehörigkeit kann keine Rede sein.

Fünftens: Die lange und uneinheitliche geografische "Nudel" war strategisch nicht zu verteidigen und fiel bei der erstbesten Gelegenheit auseinander.

 

Milan Březina, Prag

16.11.2022, Lidove noviny, Leserbriefe

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P.S.

Natürlich fehlte auch das Wappen der tschechischen Deutschen auf dem Staatswappen. JŠ 

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GESCHICHTE: Interessante Menschen aus Čeladná

... Vor zwei Jahren feierte sie den 100. Geburtstag ihrer Tochter MUDr. Magda Rau, einer ehemaligen Bürgerin von Čeladná und hervorragenden Augenärztin in Furth im Wald, Deutschland. Unterstützt und beglückwünscht wurde sie unter anderem von Stadtpfarrer Karl-Heinz Seidl, Bürgermeister Sandro Bauer, MdB Karl Holmeier und BRK-Präsident Theo Zellner und seiner Frau. Auch der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder übermittelte seine persönlichen Geburtstagsgrüße. ...

In Böhmen, Mähren und Schlesien geborene Nobelpreisträger...

Wer die Macht hat, bestimmt immer die Regeln. Genau wie die Geschichte

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