Jan Šinágl angažovaný občan, nezávislý publicista

   

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  • 17.03.2019 18:08
    Pokud vím, tak od nějakých 70. let jsou evidovaný zcela zřejmé ...

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„Komunismus znamená v pravém a úplném smyslu bludné učení, že nikdo nemá míti žádné jmění, nýbrž aby všechno bylo společné, a každý dostával jenom část zaslouženou a potřebnou k jeho výživě. – Bez všelijakých důkazů a výkladů vidí tedy hned na první pohled každý, že takové učení jest nanejvýš bláznovské, a že se mohlo jen vyrojiti z hlav několika pomatených lidí, kteří by vždy z člověka chtěli učiniti něco buď lepšího neb horšího, ale vždy něco jiného než je člověk.“

Karel Havlíček Borovský ve svém časopise „SLOVAN“ 26.7.1850


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Jan Šinágl,
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NZZ 14.11.2010: Prof. Otomar Georg Edenhofer

… Jetzt kommt etwas Neues: Es geht nicht mehr nur um unseren Luxus, unsere Umwelt. Den Entwicklungsländern wird klar, dass die Ursachen im Norden liegen und die Folgen im Süden. Und in den Industrieländern wird uns klar, dass für ein Klimaschutzziel von zwei Grad weder rein technische Lösungen noch Lebensstilwandel ausreichen. Die Leute hier in Europa haben die groteske Vorstellung, Einkaufen im Bioladen oder Elektroautos lösten das Problem. Das ist arrogant, denn der ökologische Fussabdruck unseres Lebensstils hat sich in den letzten 30 Jahren vergrössert, trotz Öko-Bewegung.

… Grundsätzlich ist es ein grosser Fehler, Klimapolitik abgetrennt von den grossen Themen der Globalisierung zu diskutieren. Der Klimagipfel in Cancún Ende des Monats ist keine Klimakonferenz, sondern eine der grössten Wirtschaftskonferenzen seit dem Zweiten Weltkrieg. Warum? Weil wir noch 11 000 Gigatonnen Kohlenstoff in den Kohlereserven unter unseren Füssen haben – und wir dürfen nur noch 400 Gigatonnen in der Atmosphäre ablagern, wenn wir das 2-Grad-Ziel halten wollen. 11 000 zu 400 – da führt kein Weg daran vorbei, dass ein Grossteil der fossilen Reserven im Boden bleiben muss.

… De facto ist das eine Enteignung der Länder mit den Bodenschätzen. Das führt zu einer ganz anderen Entwicklung als der, die bisher mit Entwicklungspolitik angestossen wurde.

… Zunächst mal haben wir Industrieländer die Atmosphäre der Weltgemeinschaft quasi enteignet. Aber man muss klar sagen: Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um. Dass die Besitzer von Kohle und Öl davon nicht begeistert sind, liegt auf der Hand. Man muss sich von der Illusion freimachen, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Das hat mit Umweltpolitik, mit Problemen wie Waldsterben oder Ozonloch, fast nichts mehr zu tun. …

…Aber dann müssen wir sehen, dass erfolgreiche Klimapolitik eben eine andere globale Handels- und Finanzpolitik braucht.

… Ich teile die Skepsis. Aber haben wir eine Alternative? Derzeit gibt es drei Ideen, wie man die schwierige Kooperation umgehen kann: Man verlegt sich auf unsichere Experimente wie das Geo-Engineering, man konzentriert sich auf den Ausbau von sauberer und sicherer Energie, oder man vertraut auf regionale und lokale Lösungen. Es gibt allerdings keinen Hinweis darauf, dass eine dieser Ideen das Problem löst. Wir müssen die Kooperation also wollen, so wie man auch für die Regelung der Finanzmärkte zusammenarbeiten muss.

Kann man die Ethik nutzen, um den Stillstand zu beenden?

Das Buch enthält eine Parabel: Eine Gruppe Wanderer, die Weltgemeinschaft, ist in der Wüste unterwegs. Die Industriestaaten trinken das Wasser zur Hälfte aus und sagen dann grosszügig: «Jetzt teilen wir den Rest!» Da sagen die anderen: «So geht es nicht, ihr habt das Wasser ja schon zur Hälfte geleert. Wir reden jetzt mal über eure historische Verantwortung.» Wir meinen: Wenn wir nur um den Wasservorrat streiten, weil wir uns auf die ethischen Prinzipien nicht einigen können, werden wir verdursten. Was wir suchen müssen, ist eine Oase, das ist die kohlenstofffreie Weltwirtschaft. Es geht um den gemeinsamen Aufbruch zu dieser Oase.

https://www.nzz.ch/klimapolitik_verteilt_das_weltvermoegen_neu-1.8373227

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