Jan Šinágl angažovaný občan, nezávislý publicista

   

Strojový překlad

Nejnovější komentáře

  • 03.06.2020 10:51
    Bohužel nemáme státníka. Ani slušné lidi, kteří by žabomyší půtky ...

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  • 02.06.2020 07:57
    I tato kauza o trestání nevinných lidí jde na hlavu komunistů.

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  • 02.06.2020 07:56
    Jestli se této ženě podaří s ostatními nejen zatočit, ale ...

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  • 01.06.2020 17:58
    Komunistům hanba nevadí a nám zřejmě také ne. K.Mrzílek

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  • 30.05.2020 10:44
    Nejen barvy, ale i charaktery časem blednou. Pane plukovníku ...

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  • 30.05.2020 08:44
    Ústupčivost. Čechů hlavní úspěch komunistické normalizace.

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„Komunismus znamená v pravém a úplném smyslu bludné učení, že nikdo nemá míti žádné jmění, nýbrž aby všechno bylo společné, a každý dostával jenom část zaslouženou a potřebnou k jeho výživě. – Bez všelijakých důkazů a výkladů vidí tedy hned na první pohled každý, že takové učení jest nanejvýš bláznovské, a že se mohlo jen vyrojiti z hlav několika pomatených lidí, kteří by vždy z člověka chtěli učiniti něco buď lepšího neb horšího, ale vždy něco jiného než je člověk.“

Karel Havlíček Borovský ve svém časopise „SLOVAN“ 26.7.1850


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Jan Šinágl,
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Bernd Posselt wollte als der große Versöhnern in die Geschichte der Sudetendeutschen Landsmannschaft eingehen. Deshalb hat er nicht nur alle berechtigten Forderungen der Vertriebenen aufgegeben und die Satzung des Vereines Sudetendeutsche Landsmannschaft um seinen ureigensten Zweck gebracht, sondern zugleich auch einen beispielslosen Kuschelkurs mit tschechischen Politikern begonnen. Einen Dank seiner Landsleute hat er dafür allerdings nicht bekommen. Zwar hat der engere Vorstand nach außen hin alle Positionen seines Vorsitzenden und Volksgruppensprechers unterstützt, im Hintergrund allerdings brodelt es seit einiger Zeit offensichtlich. Der Rücktritt des Finanzreferenten, Dr. Bernd Küffners, und die Verbreitung einer als vertraulich geltenden Mail an den engeren Vorstand durch ein Mitglied desselben an die Kritiker und Gegner des Posseltschen Kurses ausgerechnet vor der jüngsten Bundesversammlung in Bad Kissingen sind nur einige Beispiele dafür.

Auf dem letzten Sudetendeutschen Tag hat der Tschechische Politker Vizepremier Pavel Belobradek nicht nur die Übersetzerin erstaunt, als er nur lapidar erklärte, dass er zum Feiern zu Freunden gekommen sei und nicht zum Versöhnen oder gar sich Entschuldigen. Die Sudetendeutsche Zeitung - mittlerweile zum rein Posseltschen Sprachrohr mutiert -  hat es übrigens genial verstanden, mit nur ganz wenigen Wortzusätzen diese Grundaussage völlig zu verändern.

Aber die Bayrische Politik scheint bis heute Bernd Posselt ebenfalls längst vergessen zu haben. Aus seinem Wunsch, schnell wieder in das Europaparlament nachzurücken, ist nichts geworden. Stattdessen versucht er nun seine unbedeutende Paneuropabewegung salonfähiger zu machen. und ihr eine Funktion zu geben, als sie sie die Rettung des in sich zerstrittenen Europas. Bei der Tagung der Sächsischen Paneuropa-Mitglieder waren übrigens auf der letzten Sitzung gerade einmal reichlich 10 Mitglieder anwesend.

Nun hat das Ergebnis der jüngsten Bundestagswahl gezeigt, wie hoch Vertriebenenfunktionäre noch bei den Wählern im Kurs stehen. In Sachsen scheiterte Klaus Brähmig, nach 27jähriger Mitgliedschaft im Bundestag und dort unter anderem Vorsitzender der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und der deutschen Minderheit an der Direktkandidatin der AfD.

In Bayern, dem Stammland der Vertriebenen, hat auch der Schirmherrschaftsbonus nichts genutzt. Bernd Fabricius, Präsident des Bundes Vertriebenen und kooptiertes Mitglied des CSU-Parteivorstandes, verlor ebenfalls seinen Bundestagssitz. 

Es bleibt also die berechtigte Frage an den SL-Vorsitzenden: Was nun Bernd Posselt? Die Wähler haben anders entschieden und auch die CSU hat kein Rezept auf Dauersitze im Parlament mehr. Auch dort haben die Wähler immer mehr erkannt, dass es mit der Unterstützung der Vertriebenen nicht mehr weit her ist, seit dem sowohl die Mitgliedschaft Tschechiens in der Europäischen Union trotz noch bestehender Benes-Dekrete und des Straffreistellungsgesetzte kein Thema mehr für die bisherigen Altparteien sind. Dafür dankt es Tschechien als eines der Visegrad-Staaten auch mit einer konsequent ablehnenden Haltung zur Merkelschen Flüchtlingspolitik.

Mittlerweile hat das Finanzgebaren des Bundesvorstandes der Sudetendeutschen Landsmannschaft auch die Behörden wachgerüttelt. Bei der 1. Heimatpflegerin, Walli Richter, die die Fussek-Stiftung wegen der nicht stiftungsgerechten Verwendung unter Protest verlassen hat, befragte nun die Kriminalpolizei die Zeugin. Dass Stiftungsmittel nicht zweckentsprechend verwendet worden sind, das musste sogar der Stellvertretende Bundesvorsitzende Steffen Hörtler eingestehen, der versicherte, dass die aufgebrauchten Mittel in Raten zurückgezahlt werden.

MAn darf gespannt sein, wie lange sich die Spitze der Landsmannschaft noch im Amt hält. Rücktritte wären aus politischer Hygiene längst überfällig, um mit einem völligen Neuanfang wieder eine handlungsfähige Landsmannschaft zu haben. Von alledem erfährt übrigens der Leser der Sudetendeutschen Zeitung, die selbst seit  mehreren Jahren am finanziellen Tropf des Bundesvorstandes hängt, nichts.

Claus Hörrmann

Stellv. Landesvorsitzender der SL Sachsen und ehemaliger Stellv. Bundesvorsitzender

2.10.2017

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